Die drei neuen Integrationslotsinnen und -lotsen (rechts im Bild, von links nach rechts) Tuba Güven, Viktoriia Negoda und Roy Shamoun zusammen mit Enis Inal, Koordinator des Integrationslotsenprojektes des Kreises (links). Foto: Kreis Bergstraße

Mehrsprachig und engagiert

Zahl der Integrationslotsinnen und -lotsen wächst auf 29

Kreis Bergstraße (red). Brücken bauen im Alltag und Orientierung bieten: Das sind die Kernaufgaben des Integrationslotsenpools im Kreis Bergstraße, die neu Zugewanderten das Ankommen erleichtert. Nach einer Schulung durch das Kompetenzzentrum „Vielfalt Hessen“ stehen dafür zwei neue Integrationslotsinnen und ein Integrationslotse bereit. Tuba Güven, Viktoriia Negoda und Roy Shamoun verstärken das Team ab sofort mit ihren Kompetenzen, berichtet der Kreis in einer Pressemeldung.

Mit den Neuzugängen wächst die Zahl der ehrenamtlichen Integrationslotsinnen und Integrationslotsen bei der Kreisverwaltung auf 29 Personen. „Ein großer Gewinn für die Praxis, da die Einsätze gut nachgefragt sind: Das Team deckt nun insgesamt 14 Fremdsprachen und Dialekte ab – die drei neuen Mitstreitenden bringen unter anderem Arabisch, Englisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch ein“, berichtet der Kreis. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ nutzen die Ehrenamtlichen ihre eigenen Migrationserfahrungen, um Zugewanderten behördliche Abläufe und die deutsche Kultur näherzubringen.

Für die Begleitung der Integrationslotsinnen und -lotsen sorgt die Stabsstelle Integrationsbeauftragte, bei der der Lotsenpool angesiedelt ist. „Hier erhalten sie regelmäßige Vertiefungsseminare, um ihr Wissen in spezifischen Bereichen auszubauen“, heißt es in der Mitteilung Das Spektrum der Schulungen reiche dabei bereits von Mieterschutzfragen über den Umgang mit häuslicher Gewalt bis hin zu rechtlichen Aspekten wie der Vorsorgevollmacht.
Weitere Infos: kreis-bergstrasse.de

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