Ganz nah dabei waren die Gäste auf der Martin-Roth-Brücke, als Andreas Braun (links) und Lukas Vetter die letzten Vorbereitungen trafen. haza-fotos (2)

Improvisation bei Niedrigwasser

Zehntes Erweller Entenrennen lockte zahlreiche Gäste an den Altrhein

Erfelden (haza). „Wir sind sprachlos! Mit rund 1000 Gästen war unsere zehnte Auflage des Erweller Entenrennen nicht nur für uns ein voller Erfolg“, freute sich der Erfelder Feuerwehrvereinsvorsitzender Lukas Buhl am vergangenen Samstag. Viele lachende und gespannte Gesichter verfolgten die 3500 aus einem Bigbag fallenden Renn-Enten. Zuvor hatte ein Teleskopkran der Firma Hellmich die quietschig gelbe Fracht in luftige Höhen befördert.

Die Zahl von 3500 Plastikenten kam zustande, weil im Vorfeld des Entenrennens ebenso viele Lose verkauft worden waren, wie der Feuerwehrverein erklärte. Eigentlich hätte der Start in Höhe des Ruderclubs „Neptun“ stattfinden sollen, der niedrige Wasserpegel machte den Altrhein jedoch praktisch zum stehenden Gewässer. Die Veranstalter mussten daher beim Feuerwehrverein in sehr kurzer Zeit umplanen und die Strecke erheblich verkürzen.

Im Bereich des Entladepunktes, in Höhe der Martin-Roth-Brücke, sorgte die Feuerwehr mit zwei Pumpen dafür, dass die Plastikenten in Bewegung gebracht wurden und ersetzten so die fehlende Strömung. Im Anschluss wurden die Enten in der Reihenfolge ihres Eintreffens von Helfern im Feuerwehrboot aus dem Wasser gefischt und einsortiert. Gewinnenten waren die ersten 60 einsortierten Enten, denn genauso viele Preise waren zuvor ausgelobt worden. Wolfgang Braun hatte dabei die Aufgabe, die jeweilige Losnummer auf der Ente aufzurufen, während auf einer Anzeigentafel die Nummern fein säuberlich notiert wurden.

Von der Gartendusche über den Ventilator, vom Kugelgrill über das signierte Trikot von Eintracht Frankfurt, vom Werkzeugkoffer über die Kaffeemaschine, dem Hochdruckreiniger oder aber auch einem Tresor, waren vielfältige Preise dabei. Hinter dem aufgerufenen Pfund Kaffee versteckte sich dann auch einmal ein Kaffeevollautomat als Gewinn.

Bevor es zur Verkündung des Hauptgewinnes kam, forderte Braun den Kapellmeister zur musikalischen Einstimmung auf. „We are the Champions“ von der Gruppe Queen ertönte einige Sekunden aus den Lautsprechern, bevor Braun dann die Nummer der schnellsten Ente nannte. Dabei handelte es sich um jene mit der Nummer 1532. Mit dem dazugehörigen Los in der Hand kam Manuela Darmstädter zu Braun und wunderte sich erst einmal darüber, dass dieser nur die Spielzeugvariante eines Feuerwehrautos als Gewinn in der Hand hatte. Dieser löste den Spaß anschließend schnell auf und erklärte, dass außer einer Fahrt in einem richtigen Feuerwehrauto nach Egelsbach auch noch ein Hubschrauber-Rundflug über Frankfurt zum Gewinn gehörte.

Das Einsammelteam im Ziel.
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