Jugenheim (red). „Wettkampf oder Realität?“ Mit dieser Fragestellung befassten sich sechs Jiu-Jitsuka des TV Jugenheim (TVJ) bei einem Landes-Techniklehrgang des Jiu-Jitsu-Verbandes Rheinland-Pfalz am Samstag, 10. Oktober, in Wöllstein.
Unter Leitung des Landes-Lehr- und Prüfungsreferenten Klaus Schmidt (5. Dan Jiu-Jitsu) arbeiteten die Jugenheimerinnen und Jugenheimer die Unterschiede zwischen Wettkampf- und Selbstverteidigungstechniken unter den relevanten Gesichtspunkten „Technik“, „Dynamik“ und „Eigensicherung“ heraus.
Der Fokus lag laut Verein auf sogenannten Kontaktangriffen, wobei der Angreifende (Uke) den Verteidigenden (Tori) mit ein oder zwei Händen am Revers der Jacke ergreift und anschließend den Verteidigenden entweder nach hinten drückt oder nach vorne zieht.
„Zum Teil erfolgten die Angriffe der Übungsszenarien in Kombination mit Faust- oder Knieangriffen“, so der TVJ. Die Erwachsenen und Jugendlichen (ab 14 Jahren) der Abteilung Jiu-Jitsu des TV Jugenheim trainieren aktuell abweichend montags sowie freitags zweiwöchig von 20.30 bis 22Uhr in der Bürgerhalle Jugenheim. Interessierte sind willkommen.
