Mehrere neue Unternehmen haben sich zur Freude der Gemeinde im Bickenbacher Gewerbegebiet „In der Delle“ angesiedelt. Foto: Archiv

Wachstum in der „Delle“

Gemeinde Bickenbach heißt neue Gewerbetreibende willkommen

Bickenbach (red). Mit einem offiziellen Empfang hat die Gemeinde Bickenbach die neuen Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet „In der Delle“ begrüßt. Bürgermeister Markus Hennemann hieß die Unternehmen am neuen Standort willkommen und blickte zugleich auf die Entwicklung des Gebiets zurück. „Heute sprechen wir nicht mehr nur über Bebauungspläne, Grundstücke und Erschließung. Heute sprechen wir über Unternehmen, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Zukunft“, erklärte Hennemann laut einer Mitteilung der Gemeinde.

Mit dem Kooperationsvertrag mit der Hessischen Landgesellschaft im Jahr 2021 wurde eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung des Gebiets geschaffen. Es folgten der Aufstellungsbeschluss 2022, der Satzungsbeschluss 2023 und anschließend die bauliche Umsetzung. „In der Delle“ sei zugleich das erste gemeinsame Bodenbevorratungsprojekt der Gemeinde Bickenbach mit der Hessischen Landgesellschaft.

Auf einer Gesamtfläche von rund 6,9 Hektar entstand die Fortsetzung des bestehenden Gewerbegebiets an der Berta-Benz-Straße. „Der Weg war nicht immer geradlinig. Aber heute können wir sagen: Die Geduld hat sich gelohnt“, so Hennemann. Auch Gerald Kunzelmann, Geschäftsführer der Hessischen Landgesellschaft, hob die zügige Entwicklung des Projekts hervor. „Wenn man betrachtet, dass wir 2021 mit dem Kooperationsvertrag gestartet sind, 2022 der Aufstellungsbeschluss gefasst wurde und bereits 2023 der Satzungsbeschluss folgte, dann ist die Entwicklung bis zur heutigen baulichen Umsetzung in vergleichsweiser kurzer Zeit gelungen. Das zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinde, Projektentwicklung und alle weiteren Beteiligten eng und lösungsorientiert zusammenarbeiten“, erklärte Kunzelmann. Neu angesiedelt haben sich laut der Gemeinde die HuN Energie, das Industrieunternehmen „Wilhelm Schmidt“ und die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ).

Von Beginn an habe man das neue Gewerbegebiet mit einem besonderen Nachhaltigkeitsanspruch geplant. Vorgaben zu Photovoltaik, Dachbegrünung, Begrünungsmaßnahmen und Baumpflanzungen sollen dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und das Mikroklima im Gebiet zu verbessern. „Wirtschaftliche Entwicklung und Nachhaltigkeit sind für uns keine Gegensätze. Ein moderner Wirtschaftsstandort muss beides miteinander verbinden“, unterstrich der Bürgermeister.

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