3000 Projekte fördert „Brot für die Welt“ weltweit, unter anderem in Simbabwe (Foto). Mehr als 70.000 Euro an Spenden wurden im vergangenen Jahr in den evangelischen Kirchengemeinden im Dekanat Bergstraße gesammelt. Foto: Harms

Projekte in der ganzen Welt

Evangelisches Dekanat mit gutem Ergebnis bei Spenden an „Brot für die Welt“

Region (red). Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr insgesamt 5.617.139 Euro aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies ein Plus in Höhe von fast 13 Prozent. Die Kollekten aus dem Kirchengebiet an Erntedank und Heiligabend hätten rund 1.458.000 Euro betragen und seien damit nahezu stabil geblieben, berichtet das Evangelische Dekanat Bergstraße in einer Mitteilung.

Die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher im Dekanat Bergstraße seien mit etwa 72.000 Euro am guten Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. An Erntedank hätten sie fast 13.000 Euro in die Kollektenkasse gelegt. An Heiligabend seien es gut 59.000 Euro gewesen. Das bedeute laut Dekanat ein Plus von über vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Insgesamt standen dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 341,7 Millionen Euro zur Verfügung. Brot für die Welt habe im vergangenen Jahr weltweit rund 3000 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte seien wieder Afrika und Asien gewesen. Rund 89,8 Prozent der verwendeten Mittel, 293,9 Millionen Euro, hab Brot für die Welt für die Programmarbeit ausgegeben.
Im Fokus der Arbeit lag Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden rund 10,2 Prozent eingesetzt. „Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als angemessen“, so das Dekanat.

Die Kürzungen der Bundesregierung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zeigen sich noch nicht in den zur Verfügung gestellten Mitteln im vergangenen Jahr. „Trotzdem schränken die angekündigten Kürzungen schon jetzt die langfristige Arbeit des Werks ein, da weniger neue Partner gefördert werden können und Projekte weltweit auslaufen werden“, teilt das Dekanat mit.

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