Lorsch (mic). Zahlreiche geladene Gäste waren am vergangenen Samstagvormittag in die Räume der Kindertagesstätte Morgentau an der Lagerfeldstraße gekommen. Noch vor wenigen Monaten wurde hier Richtfest gefeiert, nun ist alles fertiggestellt. Nicht nur das Gebäude und die Inneneinrichtung, sondern auch der komplette Außenbereich samt Park- und einem großen Kinderspielplatz vor der eigentlichen Kita. Schon vor ein paar Tagen haben hier die ersten Kindergruppen Bekanntschaft mit ihrem neuen Zuhause gemacht.
„Das ist heute für uns ein großer Tag. Der Dank des Kitateams richtet sich an alle Beteiligten, alle Helfer und an die Stadt“, sagte der Leiter der Kita Morgentau, Micha Neubauer, zu Beginn seiner Begrüßungsansprache. „Es hat sich viel getan seit dem Richtfest“, sagte anschließend Bürgermeister Christian Schönung. Er erinnerte an den Auftrag der Stadt, sich um den Infrastruktur für die Betreuung des Nachwuchses zu kümmern. Der Bürgermeister lobte den Investor und Bauherrn Achim Romanowski als „verlässlichen Partner“. „Ich wünsche allen, die hier in Zukunft ein- und ausgehen werden, dass sie eine wunderbare Kindergartenzeit haben werden“, so Schönung.
Als Geschenk für die Kita hatte er einen Apfelbaum mitgebracht. Und der Bauherr, Achim Romanowski, bekam von Schönung einen Korb mit Äpfeln überreicht. Romanowski selbst ergänzte, dass für die Räume ruhige Farben verwendet wurden und es gibt große Fensterfronten für die Helligkeit in den Gruppenräumen. Diese können im Sommer verschattet werden. Auf dem Gebäude befindet sich eine entsprechend dimensionierte PV-Anlage. Zusammen mit der Wärmepumpe könne das Gebäude energietechnisch an den meisten Tagen im Jahr autark betrieben werden. Hinzu kommt noch ein starker Energiespeicher für sonnenarme Tage. „Füllen sie dieses Haus nun mit Leben und lachenden Kinderherzen“, sagte der Investor abschließend.
Ebenfalls an der Kita beteiligt ist das Familienzentrum Bensheim. Deren Sprecherin ging noch mal auf den Umzug von den Containern, die übergangsweise als Notlösung dienten, ein. Der musste binnen zwei Tagen bewältigt werden. Und Micha Neubauer ergänzte abschließend etwas schmunzelnd: „Ich hatte zugegebenermaßen nicht damit gerechnet, dass das Gebäude wirklich auf den Punkt genau fertiggestellt werden würde. Daher freue ich mich umso mehr, dass das so reibungslos geklappt hat“, richtete er seinen Dank an Baufirma und Architekturbüro. Nach dem offiziellen Teil bat Neubauer noch alle Anwesenden in einen Nebenraum. Dort lagen große Bilderrahmen, die mit Plastikfolie abgedeckt waren. Darunter hatte man verschiedene Kleckse mit Acrylfarben aufgetragen, die nun von alle Besuchern mit den Händen zu einem Gesamtkunstwerk verrieben werden sollten. „Diese Gemälde hängen wir dann als Erinnerung an heute auf“, sagte der Kitaleiter.
