Das Stummfilmepos gepaar mit einem live eingespielten Soundtrack ergab in den ehrwürdigen Mauern des Pfungstädter Saalbaukinos eine besondere Atmosphäre. Foto: Hübenbecker

Das Entfalten der vollen Wucht

Fritz Langs "Metropolis" plus Live-Musik im Saalbaukino

Pfungstadt (red). Einen außergewöhnlichen Abend bekamen die Besuchenden unlängst im Saalbaukino geboten: Den Stummfilm „Metropolis“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1927, aufbereitet durch die Murnau-Stiftung, ein visionäres Science-Fiction-Epos des deutschen Expressionismus.

Musikalisch begleitet wurde der Film vom „Gramm Art Projekt“. Der Soundtrack, den Julian Gramm an der Gitarre und Thomas Bugert am Kontrabass zum Film lieferten (150 Minuten lang mit einer kurzen Pause) war weit mehr als eine akustische Untermalung und gab dem Film etwas Faszinierendes, so die Organisierenden.

„Metropolis“ verbindet eine Liebesgeschichte mit gesellschaftskritischen Themen wie sozialer Ungleichheit, Industrialisierung und Fortschrittsglauben. Berühmt für seine monumentale Bildsprache, innovative Effekte und symbolträchtige Architektur, gilt er als Meilenstein der Filmgeschichte und bietet auch heute noch ein intensives Kinoerlebnis, weiß das Kinoteam vom Saalbau.

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