Biebesheim (haza). Das achte Rasentraktorrennen, das am vergangenen Samstag gegenüber dem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins im Anglerweg stattfand, hatte wieder Einiges zu bieten.
Von elf gestarteten Teams kamen immerhin sieben ins Ziel. Als Rennleiter Marco Argentino am Ende die schwarz/weiß karierte Flagge schwenkte, hatte das Rhoi Racer Team 158 Runden zu je 420 Metern absolviert und durfte im Anschluss den Siegerpokal in die Luft recken. Das Team konnte somit seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Die schnellste Rennrunde absolvierte ebenfalls dieses Team in 40,73 Sekunden. Den zweiten Platz belegte das Schäfer III Racing Team mit acht Runden Rückstand, das mit 42,45 Sekunden die drittschnellste Rennrunde hinlegte. Dritter wurde das Honey Badger Racing Team, das am Ende weitere fünf Runden zurücklag, aber die Zweitschnellste Rennrunde in 41.13 Sekunden absolvierte. Weitere Plätze belegten das Team Wrenchmonkee’s, das Team Wagenrad, die Ackerbanditen und Stockscht eins.
Das Landwehr Racing Team, das Team Krummgasse, die Mow Maniacs und das Braustüb’l Racing Team von Otto Wedel kamen nicht ins Ziel. Waren es bei den drei erstgenannten technische Probleme, so hatte der Rasentraktor mit der Startnummer acht Feuer gefangen. Ein beherzter Streckenposten und die Feuerwehr waren schnell zur Stelle und löschten den Renner.
Seit 2016 gibt es das Rasentraktorrennen, die 2,4 Stunden von Biebesheim, das auch in diesem Jahr pünktlich um 14.36 Uhr gestartet wurde, damit man das Siegerteam um 17 Uhr abwinken konnte. Mitglieder vom SV Olympia Biebesheim sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Der Vorsitzende der veranstaltenden Renntreckerfreunde Biebesheim, Otto Wedel, bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, der örtlichen Landwirtschaft für das Stroh und die Rennstrecke sowie beim DRK und der Freiwilligen Feuerwehr für die Streckenbereitschaft.
Allen habe es großen Spaß gemacht und so stehe der neunten Auflage im kommenden Jahr nichts im Wege. Man überlege aber, so Wedel, das Rennen im September oder Oktober zu veranstalten, denn die 36 Grad vom vergangenen Samstag hätten nicht nur die Fahrer und ihre Traktoren ans Limit gebracht, sondern es seien auch weniger Besucherinnen und Besucher zum Rennen gekommen.
