Bensheim (red). 45 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hatten bei einem Aktionstag im April Vorschläge und Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe erarbeitet. Kürzlich stellten nun vier Schülerinnen und Schüler des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums und des Goethe-Gymnasiums Bensheim die Ideen nun Bürgermeisterin Christine Klein vor. Die Bürgermeisterin hatte laut einer Mitteilung der Stadt Bensheim zu dem Gespräch ins Rathaus eingeladen.
Fenya Rechel (8. Klasse, AKG), Marlene Gotthardt (8. Klasse), Alessio Perez (E-Phase), Zoe Limousin (E-Phase, alle Goethe-Gymnasium) sowie Carolina Sordon (FSJ, Team Jugendförderung der Stadt Bensheim) präsentierten Bürgermeisterin Klein die Ideen, die ihnen besonders wichtig sind.
Im Mittelpunkt standen drei Themenbereiche: Jugendbeteiligung, Jugendkultur und Orte für Jugendliche. Christine Klein sagte zu, man werde prüfen, welche Ideen sich „möglichst schnell“ umsetzen ließen.
Die Kinder und Jugendlichen wünschen sich laut Stadt beispielsweise öffentliche Treffpunkte, an denen sie sich ohne Konsumdruck aufhalten können. Außerdem möchten sie das Stadtbild zum Beispiel durch Graffiti-Aktionen mitgestalten. Auch politische Mitbestimmung spiele eine wichtige Rolle – etwa durch ein Jugendparlament oder durch Beteiligungsformate zu konkreten Anlässen. Weitere Vorschläge seien ein Flohmarkt nur für Kinder und Jugendliche, eine Jugend-Film-Nacht im Kronepark Auerbach sowie die Auffrischung des Skaterparks am Weiherhausstadion.
