Landrat Christian Engelhardt (rechts) stellte zusammen mit Kreisbrandinspektor Markus Stracke (Zweiter von rechts) den neuen Abrollbehälter Trinkwasser vor, der nun für den Katastrophenschutz im Kreis im Einsatz ist. Foto: Burmeister

Trinkwasser in der Not

Neuer Abrollbehälter für den Katastrophenschutz

FeuerwehrGesellschaftKreis BergstraßeÜbergabe

Trinkwasser in der Not

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Landrat Christian Engelhardt (rechts) stellte zusammen mit Kreisbrandinspektor Markus Stracke (Zweiter von rechts) den neuen Abrollbehälter Trinkwasser vor, der nun für den Katastrophenschutz im Kreis im Einsatz ist. Foto: Burmeister

Neuer Abrollbehälter für den Katastrophenschutz

FeuerwehrGesellschaftKreis BergstraßeÜbergabe

Kreis Bergstraße (mic). Am vergangenen Donnerstag war er endlich da und wurde der Öffentlichkeit präsentiert: die Rede ist vom neuen Abrollbehälter Trinkwasser, der dem Bergsträßer Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt wird.

Das Fahrzeug im Gesamtwert von 150.000 Euro hat seinen Platz in der Fahrzeughalle der Heppenheimer Feuerwehr, steht aber dem gesamten Kreis bei Bedarf zur Verfügung und im Extremfall kann dieses Feuerwehrfahrzeug auch in andere Bundesländer ausgeliehen werden, wie Landrat Christian Engelhardt am Donnerstag ergänzte.

Der Lastwagen mit Abrollbehälter mit einem Tank speziell für Trinkwasser soll zum Einsatz kommen, wenn nach einem Katastrophenfall das Trinkwassernetz einer Region verunreinigt ist. „Das neue TLF kann aber auch Brauchwasser aufnehmen, etwa bei einem Löscheinsatz. Danach muss der Tank aber desinfiziert werden. Mit der neuen Technik kein Problem“, ergänzte Kreisbrandinspektor Markus Stracke. Das Fahrzeug ist völlig autark einsetzbar und mit seiner speziellen technischen Ausführung auch einmalig in Deutschland.

Der Tank des Abrollcontainers fasst exakt 10.000 Liter Trinkwasser. Neben einer Trinkwasserpumpe hat das Fahrzeug auch eine Zapfstelle, um das Trinkwasser zu laden sowie eine Feuerlöschkreiselpumpe.

Eigentlich sollte noch ein zweites Fahrzeug, ein neuer Gerätewagen Logistik, vorgestellt werden. Doch die bundesweite Sicherheitslücke auf vielen Homepages sorgte dafür, dass eine spezielle Software nicht ins Fahrzeugsystem eingespeist werden konnte und der Wagen somit verspätet ankam.

Der Gerätewagen im Wert von 300.000 Euro, der zudem eine Fahrerkabine mit sechs Sitzplätzen hat, wird bei der Feuerwehr Biblis stationiert. Auch dieses Fahrzeug wird hauptsächlich für Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes eingesetzt beziehungsweise vorgehalten.

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