Stets gut gefüllt zeigte sich die Pfungstädter Sport- und Kulturhalle während der kürzlich dort stattgefundenen Messe namens „Nice to have“. Foto: Ritzert/Deichert

Schöne Dinge und viele Gäste

Dritte Auflage der „Nice-to-have-Messe“ zeigte sich als Publikumsmagnet

InitiativenMenschenMessePfungstadt

Schöne Dinge und viele Gäste

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Stets gut gefüllt zeigte sich die Pfungstädter Sport- und Kulturhalle während der kürzlich dort stattgefundenen Messe namens „Nice to have“. Foto: Ritzert/Deichert

Dritte Auflage der „Nice-to-have-Messe“ zeigte sich als Publikumsmagnet

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Pfungstadt (rd). Eigentlich wollte sie nur mal schauen, am Ende wurde es doch ein ausgiebiger Einkaufsbummel. Eine Besucherin scherzte nach der dritten „Nice to Have“-Messe, der Nachmittag habe sie ganz schön „arm“ gemacht. Für die Organisatorinnen Yvonne Weber und Stefanie Fehrmann ist das eine jener Rückmeldungen, die zeigen, dass ihr Konzept aufgeht. Zwischen Schmuck, Mode, kreativen Geschenkideen und praktischen Alltagshelfern gab es kürzlich in der Sport- und Kulturhalle an der Ringstraße einiges zu entdecken.

Rund 700 bis 800 Besucherinnen und Besucher kamen nach Schätzung der Veranstalterinnen zur dritten Auflage der Erlebnismesse. Damit konnte das Duo die Resonanz gegenüber der vorherigen Veranstaltung im April, bei der etwa 600 Gäste gezählt worden waren, nochmals steigern. „Wir sind wieder sehr glücklich über den Verlauf“, berichtet Fehrmann. Besonders gefreut habe sie das Lob für die Vielfalt der Angebote.

Die Idee zu „Nice to Have“ entstand aus einer zufälligen Begegnung. Weber aus Eschollbrücken und Fehrmann aus dem Raum Trebur lernten sich selbst als Ausstellerinnen auf einer Messe kennen. Beide sind hauptberuflich angestellt und nebenbei im Direktvertrieb tätig. Aus ersten Gesprächen entwickelte sich eine Freundschaft und schließlich der Wunsch, gemeinsam eine eigene Veranstaltung in der Region zu organisieren. Im September 2025 feierte die Messe Premiere.

Bei der dritten Ausgabe präsentierten sich rund 50 Ausstellerinnen und Aussteller beziehungsweise Unternehmen mit einem breit gefächerten Sortiment. Neben Schmuck, Kosmetik, Mode und Haushaltsprodukten gab es unter anderem kreative Handarbeiten, 3D-Druck, dekorative Dachziegel, selbst gemachte Marmeladen und Liköre sowie Zubehör für Hunde. Gerade diese Mischung kommt nach Einschätzung der Organisatorinnen gut an. Bewusst setzen sie auf wechselnde Anbieter, damit auch Stammgäste immer wieder Neues entdecken können. Ein besonderer Publikumsmagnet war die Modenschau um 14 Uhr. Zeitweise habe sich die Halle derart gefüllt, dass kräftig gelüftet werden musste, erzählt Fehrmann schmunzelnd. Auch die Ballonkunst für Kinder und das kulinarische Angebot gehörten zum Rahmenprogramm. Selbst Hunde waren willkommen und fanden im Foyer eine kleine Futterstation vor.

Neben den Besucherzahlen ist es vor allem das Miteinander, das den beiden Frauen in Erinnerung bleibt. Bereits beim Aufbau halfen sich die Ausstellenden gegenseitig. Auch während der Messe sprang man füreinander ein, wenn jemand kurz seinen Stand verlassen musste. „Den Zusammenhalt der Messeteilnehmer hat man an allen Ecken gespürt“, berichtet Fehrmann.

Für Weber und Fehrmann bestätigt die dritte Ausgabe, dass sich die Arbeit hinter den Kulissen lohnt. Denn eine Messe selbst zu organisieren, bedeutet deutlich mehr Aufwand, als nur mit einem eigenen Stand daran teilzunehmen. Mit jeder Veranstaltung wächst jedoch die Erfahrung. Und die nächsten Pläne gibt es bereits: Im Frühjahr soll „Nice to Have“ erneut stattfinden. Dann hoffen die beiden Organisatorinnen, die positive Entwicklung fortsetzen zu können.

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