Einhausen (mic). Es hat Tradition, dass der Verein zur Erhaltung der Tradition (VzEdT) Einhausen zur bayerischen Party an die Bauhalle einlädt. Hier wurde das Finale der „Oahaiser Kerb“ zünftig gefeiert – mit Blasmusik vom Musikcorps und reichlich Festbier. Und natürlich gab es zur offiziellen Eröffnung der bayerischen Party auch ein Freibierfass.
Bürgermeister Helmut Glanzner ließ es sich nicht nehmen, den Holzhammer zu schwingen. Nach nur zwei gezielten Schlägen floss der goldene Gerstensaft in die Maßkrüge. Übrigens kam aus dem Fass in diesem Jahr erstmals das Helle einer bekannten Darmstädter Brauerei. Wie zu Beginn des Festes zu erfahren war, habe der Verein „aus verschiedenen Gründen“ den Bierlieferanten gewechselt.
Der Bürgermeister sowie anschließend auch der VzEdT-Vorsitzende Daniel Degen nutzten die Veranstaltung im Rahmen der Nachkerb-Feierlichkeiten, um sich noch einmal bei allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, die Kerb zu organisieren und durchzuführen, zu bedanken.

Glanzner lobte den Umzug, die vielen Veranstaltungen in den zurückliegenden zehn Tagen und in Richtung Lorsch sagte er: „Lorsch wird bewundert, Einhausen geliebt“.
Viele helfende Hände hatten die Bauhalle, in der es, wie Degen erklärte, einige Tage zuvor noch sehr chaotisch aussah, in ein blau-weißes Partyzelt verwandelt.
Die Hütten-Gaudi an der VzEdT-Bauhalle war bestens besucht und nahezu jeder war auch in entsprechender Trachtenkleidung erschienen – die Männer in Lederhosen, die Frauen im Dirndl. Jetzt ruht die Kerb bis zum kommenden Oktober.
