Die Umweltpaten zeigten, wie einfach jeder Einzelne dazu beitragen kann, Wege, Wiesen und Grünflächen sauber zu halten. Foto: Umweltpaten

Ein Wiedersehen auf vier Pfoten

Tierschutzverein Pfungstadt feiert Dankfest mit zahlreichen Gästen

FestGesellschaftPfungstadtTiere

Ein Wiedersehen auf vier Pfoten

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Die Umweltpaten zeigten, wie einfach jeder Einzelne dazu beitragen kann, Wege, Wiesen und Grünflächen sauber zu halten. Foto: Umweltpaten

Tierschutzverein Pfungstadt feiert Dankfest mit zahlreichen Gästen

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Pfungstadt (rd). Manchmal braucht es keine großen Worte, um zu zeigen, wie viel ein Tier einem Menschen bedeuten kann. Ein vertrauter Blick, eine vorsichtige Berührung oder ein Hund, der sich zufrieden an die Beine seines Menschen schmiegt, erzählen oft schon eine ganze Geschichte. Geschichten von Vertrauen, Geborgenheit und manchmal auch von einem schwierigen Anfang, der schließlich ein glückliches Ende gefunden hat. Beim Tierdankfest des Tierschutzvereins Pfungstadt und Umgebung am 4. Oktober standen genau diese besonderen Beziehungen zwischen Mensch und Tier im Mittelpunkt.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um gemeinsam einen Tag im Zeichen des Tierschutzes zu verbringen. Besonders schön war für die Verantwortlichen das Wiedersehen mit ehemaligen Schützlingen des Vereins. Tiere, die einst auf Hilfe angewiesen waren, kamen mit ihren neuen Familien zurück. Für die ehrenamtlichen Helfer sind solche Begegnungen etwas Besonderes. Schließlich steckt hinter jeder erfolgreichen Vermittlung viel Arbeit, Geduld und vor allem die Hoffnung, dass ein Tier dauerhaft ein liebevolles Zuhause findet.

Ein Wiedersehen, das Freude macht
Der Tierschutzverein wird von Sybille Dotzauer-Stark und Nicole Eichler geführt. Dotzauer-Stark blickt auf ein gelungenes Fest zurück, bei dem nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen, die sich für sie einsetzen, im Mittelpunkt standen. Denn Tierschutz bedeutet weit mehr, als einem Tier vorübergehend ein Dach über dem Kopf zu geben. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, Bedürfnisse zu erkennen und für jeden Schützling ein möglichst passendes Zuhause zu finden. Gerade deshalb sind Begegnungen mit ehemaligen Tierheimbewohnern so wertvoll. Sie machen sichtbar, wofür sich die vielen Ehrenamtlichen Tag für Tag einsetzen. Wo zuvor vielleicht Unsicherheit oder Angst das Leben eines Tieres geprägt haben, sind inzwischen Vertrautheit und Zuneigung gewachsen. Für die Helferinnen und Helfer ist das eine besonders schöne Bestätigung ihrer Arbeit.

Dass das Tierdankfest in dieser Form stattfinden konnte, war ebenfalls dem Einsatz vieler Menschen zu verdanken. Für die Organisation der Veranstaltung war Andrea Hartmann verantwortlich. Gemeinsam mit den weiteren Helferinnen und Helfern sorgte sie dafür, dass die Besucher und ihre tierischen Begleiter einen abwechslungsreichen Tag erleben konnten.

Gemeinschaft und Unterstützung
Neben den Begegnungen und Gesprächen kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich unter anderem mit vegetarischen Speisen stärken. Eine Tombola, die sich großer Beliebtheit erfreute, trug ebenfalls zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die Unterstützung der Gäste ist für den Verein besonders wertvoll, denn die Versorgung und Betreuung der Tiere ist mit erheblichen Kosten verbunden.

Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass ein Verein wie dieser von vielen helfenden Händen lebt. Ob bei der Versorgung der Tiere, bei Vermittlungen, organisatorischen Aufgaben oder Veranstaltungen: Ohne Menschen, die ihre Freizeit und ihre Energie einbringen, wäre vieles nicht möglich.

Dass Tierliebe nicht an der eigenen Haustür aufhört, zeigten auch die Umweltpaten, die mit einem Informationsstand vertreten waren. Umweltpatin Esther Thoma und ihre Mitstreiter wollten die Gäste insbesondere für einen achtsamen Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Ein Thema waren Hundekotbeutel und andere Hinterlassenschaften, die immer wieder achtlos in der Landschaft zurückgelassen werden. Die Umweltpaten verteilten unter anderem Hundekotbeutelspender, Taschen und Taschenaschenbecher. Damit wollten sie zeigen, wie einfach jeder Einzelne dazu beitragen kann, Wege, Wiesen und Grünflächen sauber zu halten.

Esther Thoma machte außerdem auf eine Gefahr aufmerksam, die vielen Tierhaltern möglicherweise gar nicht bewusst ist. Vögel verwenden mitunter ausgekämmtes Hundefell, um ihre Nester und Brutstätten auszupolstern. Was zunächst nach einem natürlichen und weichen Nistmaterial aussieht, kann problematisch werden, wenn das Fell Rückstände bestimmter Zeckenschutzmittel enthält. Solche Wirkstoffe können für Jungvögel gefährlich sein.
Die Botschaft der Umweltpaten war deshalb klar: Wer Tiere liebt, sollte auch die kleineren und oft weniger beachteten Lebewesen im Blick behalten. Rücksicht auf die Natur beginnt häufig schon mit einfachen Entscheidungen im Alltag.

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