Seeheim (red). Im Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Seeheim zu insgesamt 20 Einsätzen gerufen, darunter mehrere Brandeinsätze und Feuermeldungen sowie zwei Verkehrsunfälle, mehrere Türöffnungen, Hilfeleistungen sowie Hubschrauberlandungen. Die Seeheimer Feuerwehr berichtet darüber in einer Mitteilung an die Presse.
Den Auftakt bildete gleich am 1. Juli ein Küchenbrand in Bickenbach. Da sich die Lage auf der Anfahrt zur Einsatzstelle nicht bestätigte, konnten die Seeheimer Kräfte allerdings den Einsatz abbrechen. Am 2. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Seeheim wegen brennenden Grases und einer brennenden Hecke alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen.
Gleich zweimal war die Wehr am 3. Juli gefordert: Zunächst sicherte sie eine Hubschrauberlandung ab, wenig später folgte ein Brandmeldealarm, der sich vor Ort als unbegründet herausstellte. Am 4. Juli brannte ein Baumstumpf im Schlosspark, den die Einsatzkräfte löschten. Zwei Tage später, am 6. Juli, sicherte die Wehr erneut eine Hubschrauberlandung ab und rückte im Anschluss noch einmal aus, weil ein Sonnenschirm auf ein Dach gestürzt war.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 12. Juli, wurden die Feuerwehren Seeheim und Balkhausen zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person alarmiert. Dabei galt es, eine Person, die in ihrem Fahrzeug eingeschlossen war, zu befreien. „Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät sowie weiterem technischen Gerät befreiten die Einsatzkräfte die Person schonend aus dem Fahrzeug“, heißt es in der Meldung.
Nur einen Tag später, am 13. Juli, wurde die Freiwillige Feuerwehr Seeheim zu einem weiteren Verkehrsunfall alarmiert. „Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren bereits alle Patientinnen und Patienten durch den Rettungsdienst versorgt, sodass sich die Tätigkeiten der Wehr auf die Absicherung der Einsatzstelle beschränkten“, berichtet die Seeheimer Feuerwehr. Am 14. Juli war die Wehr ebenfalls zweimal im Einsatz: Zunächst brannte ein Mülleimer, am späten Abend musste zudem ein Baum vom Gleisbett entfernt werden.
Nach einer ruhigeren zweiten Monatshälfte war die Wehr am 26. Juli erneut zweimal gefordert: In den frühen Morgenstunden rückte sie aus, um eine Tür zu öffnen. Am Abend desselben Tages folgte ein Flächenbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer aber bereits durch einen ortsansässigen Landwirt gelöscht worden und die Aktivitäten der Wehr beschränkten sich in der Folge auf die Kontrolle der betroffenen Fläche sowie auf Nachlöscharbeiten. Nach einer guten halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Am 28. Juli sorgte eine weitere unklare Rauchentwicklung für einen Einsatz, der sich jedoch rasch klären ließ. Einen Tag später rückte die Wehr zunächst aus, um eine Tür zu öffnen, abends folgte eine Brandnachschau. Erneut alarmiert wurden die Einsatzkräfte am letzten Julitag wegen Rauchs im Wald, der Alarm stellte sich jedoch als unbegründet heraus.
