Immer freitags wird in den Kirchenräumen gemeinsam gesungen. Foto: Hausl

Zwischen Seifenblasen und Musik

Baby-Kirchen-Lieder-Singen in der Luther- und Melanchthongemeinde

Griesheim (gu). In dem von den beiden evangelischen Kirchengemeinden aktuell angebotenen achtwöchigen Baby-Kirchen-Lieder-Kurs können die Teilnehmer den mit Gesang und Klang erfüllten Kirchenraum auf ungezwungene Weise erleben und genießen. Die begleitende Bezugsperson des Babys braucht keine musikalischen Vorkenntnisse, ist aber herzlich zum Mitsingen eingeladen. Immer freitags heißt es in der Kirche „entspannt lauschen – sich wiegend bewegen“. Dann wird circa 30 Minuten gesungen und getanzt, mit Seifenblasen gepustet, zu neuen und alten Kirchenliedern gekuschelt und getrommelt. Anschließend besteht bei Tee und einem Snack die Möglichkeit zum Austausch.

Das aus Dänemark stammende Konzept „Babysalmesang“ (Baby-Kirchenlied-Singen) basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass im Gehör in den ersten Lebensmonaten grundlegende Entwicklungsschritte ablaufen. Musikalische Reize und die Wahrnehmung von Gesang regen die Sinneszellen der Babys nachhaltig an. Ein Baby versteht zwar die Texte nicht, aber es kann die Atmosphäre spüren und Inhalt sowie die Melodien speichern sich im Unterbewusstsein des Kindes. Um weiteren jungen Eltern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit ihren Babys in eine Welt aus Musik, Rhythmus und sanften Sinnesreizen einzutauchen, planen Gudrun Wiediger und Natascha Hinte einen weiteren Kurs nach den Sommerferien.

Weitere Infos: kirchenmusik@luthergemeinde-Griesheim.de

Nächster Beitrag
Preis für „Grünhausen“
Vorheriger Beitrag
Bewegung und Gemeinschaft