Pfungstadt (rd). Zwischen Livemusik, Kinderprogramm und illuminierten Bäumen hat die Phungo-Welt fünf Tage lang zahlreiche Menschen in die Akazienanlage gelockt. Adriana Filippone, Geschäftsführerin der Showmaker gGmbH, zieht nach dem Festival ein positives Fazit: „Es kam sehr, sehr gut an – eigentlich bombenmäßig.“
Von Mittwoch bis Freitag begann das Programm jeweils am späten Nachmittag. Am Wochenende öffnete das Gelände deutlich früher: Am Samstag startete der von Filippone als „Familientag“ bezeichnete Festivaltag um 11 Uhr, am Sonntag bereits um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Anschließend folgten Kinder- und Mitmachangebote sowie Livemusik. Nach Angaben der Geschäftsführerin herrschte von Mittwoch bis Samstag „volles Haus“. Auch am Sonntag seien bereits vormittags und mittags viele Gäste gekommen, bevor die Veranstaltung am Abend entspannt ausklang. „Wir sind super happy“, sagt Filippone. Die Rückmeldungen der Besucher seien sehr positiv gewesen. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Pfungstadt hebt sie hervor.
Die Ausgabe 2026 war mit einem Standortwechsel verbunden. Weil das bisherige Gelände am Schwimmbad wegen der dortigen Arbeiten nicht mehr zur Verfügung stand, kehrte das Phungo in die Akazienanlage zurück. Dort hatte Showmaker bereits während des Hessentags 2023 eine Phungo-Welt veranstaltet. Wegen der Lage im Wohngebiet wurde das diesjährige Konzept angepasst und musikalisch etwas ruhiger gestaltet.
Als besondere Stärke erwies sich für Filippone die Aufteilung der lang gezogenen Anlage. Im vorderen Bereich lagen die Hauptbühne und der lebhaftere Platz zum Tanzen und Feiern. Dahinter entstand ein illuminierter „Zauberwald“ mit Foodtrucks, Lounge-Bereich, Strandliegen und der kleineren Akazienbühne.
„Man konnte die ganze Zeit zwischen zwei Welten spazieren“, beschreibt Filippone. Wem es vorne zu laut oder zu trubelig wurde, der konnte sich mit Freunden und einem Getränk in den ruhigeren Teil zurückziehen – und später wieder zur Hauptbühne wechseln. „Das hat sehr, sehr viel Charme.“
Besonders gut gefiel der Geschäftsführerin die Akazienbühne mit beleuchteten Podesten und Vorhängen. Sie habe „etwas Magisches“ gehabt und gut in die Umgebung gepasst. Damit hat das Phungo aus Sicht der Veranstalter zunächst eine gelungene Übergangsform gefunden. Langfristig möchte Showmaker nach Filippones Angaben wieder auf das Schwimmbadgelände zurückkehren. Unabhängig vom künftigen Standort soll das Festival in Pfungstadt erhalten bleiben.
Für Freunde elektronischer Musik folgt am Freitag, 31. Juli, und Samstag, 1. August, noch „Hier geht Bass“ in den Stadtgärten auf dem alten Brauereigelände. Das Format konnte am neuen Festivalstandort nicht stattfinden. Da auf dem Ersatzareal weniger Platz zur Verfügung steht, ist das Kartenkontingent begrenzt. Die Karten enthalten jeweils ein Verzehrguthaben, das am betreffenden Abend vollständig für Getränke eingelöst werden kann.
Weitere Infos: phungo.de, Showmaker-App
