Weiterstadt (red). Das Hallenbad Weiterstadt muss laut Mitteilung der Stadtverwaltung im Zeitraum von Sonntag, 13. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 28. Februar, für „dringend erforderliche Sanierungsarbeiten“ geschlossen werden.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die Beton-Unterzüge (Binder) der Dachkonstruktion sowie die komplette Beckenverrohrung. Beide Maßnahmen sind für den langfristigen Betrieb des Hallenbads notwendig. „Die Betonsanierung der Unterzüge muss aus statischen Gründen zwingend vor der geplanten Komplettsanierung des Hallenbaddaches erfolgen“, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Die Sanierung des Hallenbaddachs sei für das Jahr 2027 vorgesehen. Zwar werde für diese Maßnahme selbst keine Schließung des Hallenbads erforderlich sein, jedoch werde auch im Sommer eine Schließzeit wegen Wartungsarbeiten nicht ausbleiben.
Bürgermeister Niklas Gehnich bedauert nach eigener Aussage die Schließung und habe großes Verständnis für möglichen Unmut: „Wir haben versucht, durch die Lage der Schließung innerhalb der Ferien und vor dem Halbjahreswechsel die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten.“ Er erklärt weiter: „Ein entscheidender Grund für den gewählten Zeitraum ist die Förderung durch das Landesprogramm „SWIM“. Rund 30 Prozent der Gesamtsumme der Sanierungsmaßnahmen werden über dieses Förderprogramm abgedeckt. Die Fördermittel sind jedoch daran gebunden, dass die Arbeiten noch im Jahr 2026 begonnen werden. Wir müssen im Haushaltsjahr 2026 noch mit der Maßnahme beginnen, sonst fallen die Fördergelder weg und können für diese Maßnahme nicht erneut beantragt werden.“
Bei der Festlegung des Schließungszeitraums seien deshalb neben den Förderbedingungen auch die Schulferien sowie die Urlaubszeit berücksichtigt worden. Auf diese Weise soll die notwendige Schließung möglichst verträglich gestaltet werden, so die Stadt, und erklärt: „Die Stadt Weiterstadt ist sich bewusst, dass die vorübergehende Schließung für Besucherinnen und Besucher, Vereine, Schulen und weitere Nutzergruppen mit Einschränkungen verbunden ist. Gleichzeitig sind die anstehenden Arbeiten für die Sicherheit, Hygiene und langfristige Zukunft des Hallenbads unumgänglich.“
