Pfungstadt/Paderborn (red). Zwei Tage Aufbau, zehn Tage Zeltlager und zwei Tage Aufräumen liegen hinter den elf Betreuerinnen und Betreuern der DLRG Jugend Pfungstadt, berichten die Lebensretterinnen und -retter. Mit 21 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren (das jüngste Kind wurde von einem älteren Geschwisterteil begleitet) verbrachte man das traditionelle Sommerzeltlager am Lippesee in Paderborn.
Bei Anreise am Sonntagmittag wurde man vom Aufbauteam im Empfang genommen und konnte sich den Platz anschauen. Die beiden Schlafzelte, die Aufenthaltszelte und das Küchenzelt standen bereits, sodass die Kinder, Jugendlichen und restlichen Betreuenden direkt einziehen konnten. Abwechslungsreiche Spiele halfen beim ersten Kennenlernen und so gelang aus Sicht der DLRG ein toller Start in die gemeinsame Zeit.
Nach der großen Hitze beim Aufbau gab es während des Lagers gemischtes Wetter, jedoch mit vielen sonnigen Abschnitten sodass der Strand am Lippesee drei Mal besucht werden konnte. In den Tagen dazwischen begnügte sich die Gruppe mit Gesellschafts- und Gruppenspielen am Platz und unternahm verschiedene Ausflüge. Der erste Ausflug führte die DLRG Jugend zur Adlerwarte Berleburg, auf der man eine Flugvorführung erlebte und viele neue Sachen lernte. „Einer der Greifvögel flog so knapp über meinen Kopf, dass ich ihn problemlos hätte berühren können“, erinnert sich Cesar, der nicht nur am Zeltlager teilnahm, sondern auch sonst aktiv in der DLRG mitwirkt.
Sven Emich, einer der Betreuer, berichtet: „Wer schon länger dabei ist kam ins schmunzeln, als uns erklärt wurde, dass Falken ihre Beute aufgrund der schwachen Krallen, aber hohen Fluggeschwindigkeit, boxen anstatt sie zu greifen, denn dieser Falkenfakt wird schon seit einiger Zeit bei uns in der Ortsgruppe erzählt.“ Neben der Flugshow besuchten die Kinder und Jugendlichen auch einen Streichelzoo besuchen, sodass am Ende des Tages alle sehr zufrieden zurück auf den Zeltplatz kamen.
Ein weiterer Ausflug brachte viel Spaß beim Sommerrodeln, Adventure-Golf, auf dem Abenteuerspielplatz und der Abenteuerrutsche. Die Kinder und Jugendlichen hatten hier die Möglichkeit sich etwas freier zu bewegen und vieles auszuprobieren, so die DLRG.
Joshua Leibrock und sein Team aus Betreuerinnen und Betreuern zeigen sich zufrieden: „Das Lager hat mir gut gefallen und hat in der Organisation reibungslos funktioniert. Unser Team hat harmonisch zusammengearbeitet und trotz kleiner Zwischenfälle war es ein voller Erfolg.“
Auch Leonie Knieß, die seit Jahren wieder dabei war, freut sich: „Die Kinder waren super. Jeder sollte wissen, dass unser Zeltlager nicht einfach nur ein Zeltlager ist, sondern ein richtig familiäres Umfeld geschaffen wird.“ Dazu trage auch das leckere, täglich frisch zubereitete Essen bei, für das das Küchenteam immer viele Stunden im Küchenzelt verbringt. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Mehrgänge-Menü für die Zeltlagergruppe.
Am letzten Tag arbeiteten nochmal alle Teilnehmerinnen, Teilnehmer und das Betreuerteam im Regen zusammen, um das Lager wieder abzubauen und zu verladen. Am Nachmittag wurden dann die Kinder und Jugendlichen an die Familien übergeben und das Betreuerteam traf sich zu einem gemeinsamen Abendessen. Leibrock sagt: „Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr und darauf, so viele wie möglich beim Nachtreffen wiederzusehen.“ Am 23. Oktober trifft man sich dazu ab 18.30 Uhr im Vereinsheim, um den bis dahin fertiggestellten Zeltlagerfilm und die vielen Fotos anzuschauen und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.
