Weiterstadt (red). Bei hochsommerlichen 35 Grad Celsius trafen sich Mitglieder der Fraktion ALW-Grüne in der Riedbahn mit der Gruppe „Wir im Quartier“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, die alle in der Riedbahn wohnen und sich dort ehrenamtlich für ihren Stadtteil einsetzen, teilt die Fraktion in einer Meldung mit.
„Ziel des Treffens war es, die Anliegen der Menschen vor Ort kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, was die Bewohnerinnen und Bewohner der Riedbahn bewegt“, teilt die Fraktion in einer Meldung an die Presse mit.
Los ging es beim Brunnereck in Richtung Spielplatz Wiesenstraße und hier fiel auf, dass „die Straßen erstaunlich sauber waren“, so die Fraktion. Die Erklärung sei einfach: Während des Spaziergangs zückten einige der Riedbahner ihre mitgebrachten Mülltüten und sammelten ganz selbstverständlich achtlos weggeworfenen Abfall ein.
„Einige von uns sind Umweltpaten der Stadt Weiterstadt. Wir sammeln regelmäßig den achtlos liegengelassenen Müll ein. In einer Woche kommen so gut drei Säcke zusammen,“ erklärt Horst Bierach, einer der Sprecher der Gruppe.
Der Spielplatz befinde sich insgesamt in einem guten Zustand, so ALW-Grüne, und biete durch den Baumbestand angenehmen Schatten – ein großer Pluspunkt an heißen Sommertagen. Allerdings sei das Dach des Unterstands beschädigt. Die Gruppe wünscht sich daher, dass es repariert wird, damit der Unterstand wieder als Schutz vor Sonne und Regen genutzt werden kann.
Im weiteren Verlauf des Rundgangs erfuhren die Teilnehmer:innen viel über den Stadtteil, der inzwischen rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Besonders beeindruckt habe sie die „FAIRteil-Station“ in der Nähe des Kindergartens. „Dort können Kinderkleidung, Spiele und andere gut erhaltene Dinge abgegeben oder kostenlos mitgenommen werden“, so die Fraktion. Direkt daneben befindet sich eine weitere „FAIRteil-Station“ für Lebensmittel. Zum Zeitpunkt des von ALW-Grüne sei diese unter anderem mit frischem Brot und Brötchen gut gefüllt gewesen. „Beide Stationen werden ehrenamtlich von Mitgliedern der Gruppe ‚Wir im Quartier‘ betreut und sind ein schönes Beispiel dafür, wie gelebte Nachbarschaft und Nachhaltigkeit im Stadtteil funktionieren“, heißt es in der Mitteilung der Fraktion.
Große Sorgen hätten die Bürgerinnen und Bürger am Spielplatz in der Sandstraße geäußert. Immer wieder würden dort kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen und bis auf die Straße laufen. Zudem würden Anwohnerinnen und Anwohner regelmäßig von Problemen mit herumliegendem Müll sowie Lärmbelästigungen berichten, die teilweise bis tief in die Nacht hineinreichen. Die Gruppe „Wir im Quartier“ suche deshalb auch den Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt, um gemeinsam konstruktive Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht würden.
