Gernsheim (haza). Beim traditionellen Fischerstechen im Rahmen des Rheinischen Fischerfests siegten in diesem Jahr Laura Dybizbanski und Oliver Ziegler. Madelaine Tarpah und Maria Neumann sowie Niklas Hartmann und Lars Ratfisch belegten die weiteren Plätze auf dem Siegertreppchen.
Aufgrund des zu niedrigen Wasserstands musste die Veranstaltung ins vordere Hafenbecken in die Nähe der Bootshalle der Feuerwehr verlegt werden, was jede Menge Mehrarbeit für die Helfer Herbert Weckerle, Andreas Fritze, André Neumann und Jens Eckerich bedeutete, wie diese unisono bestätigten. Das Moderatorenduo Benedikt Kiefer und Philipp Friese sorgte mit kurzweiligen Kommentaren für gute Unterhaltung der zahlreichen Gäste der Veranstaltung. So verrieten sie den Besucherinnen und Besuchern auch, dass die beiden im Hafenbecken eingesetzten Narren nach mehr als fünfstündiger Fahrt über den Rhein vom Flößerhafen Worms nach Gernsheim gebracht wurden.
Hart umkämpft, aber immer fair, waren die Finals bei den Männern und Frauen gleichermaßen, wie die beiden Schiedsrichter Marco Bracun und Alexander Köth im Anschluss bestätigten. Es sei ein toller Wettkampf mit spannenden Duellen seit der Vorrunde gewesen und nun stehe das Ergebnis fest, betonte Fischerfest-Geschäftsführer Alexander Schmidt, bevor er die Wanderpokale und Preise an die Sieger überreichte. Mit Titelverteidigerin Laura Dybizbanski und Oliver Ziegler, der bereits 2024 gewonnen hatte, habe das Fischerstechen des 76. Rheinischen Fischerfests in Gernsheim am Sonntagabend zwei verdiente Sieger gekürt, so Schmidt.
Insgesamt waren 32 Männer und acht Frauen beim diesjährigen Fischerstechen angetreten.
Vor den Finalduellen gab es eine spaßige Einlage bei der Freundschaftsbegegnung zwischen Fabian Baumgartner, technischer Leiter des Fischerfests und Jasper Dammann, als neue Gesamtleiter des Fischerstechens. Beide konnten nun hautnah erleben, wie sich das vorne auf den wackeligen Planken anfühlt – mit dem besseren Ende für Baumgartner.
Eine Neuerung gab es in diesem Jahr mit der Prämierung der besten Kostüme. Die Preise gingen an Sina Kunkel als „Fischerfestmädchen“, Sandra Bumes mit einem maritimen Outfit und Frank Petner, der in einem fastnachtlich bunten Anzug angetreten war.
Nicht neu, aber umso zuverlässiger, war wieder der Shuttle-Service für die Teilnehmenden, der von der DLRG organisiert wurde.
