Pfungstadt (red). Mit drei Mannschaften war die Turnabteilung des TSV Pfungstadt bei den diesjährigen Gaumannschaftsmeisterschaften vertreten. Ein Team startete bei den Qualifikationskämpfen im Jahrgang 2015 und jünger mit den Pflichtübungen P5. Eine weitere Mannschaft trat ebenfalls mit P5-Übungen im Rahmenwettkampf der Jahrgänge 2014 und jünger an. Die ältesten Turnerinnen der Leistungsgruppe stellten sich der Konkurrenz in der jahrgangsoffenen LK3-Klasse und zeigten anspruchsvolle Kürübungen.
Nach einer starken ersten Runde Ende Mai durfte die Abteilung stolz auf zwei Silbermedaillenplätze sowie einen vierten Rang blicken, berichtet der Verein. Allerdings saßen die Verfolgerteams den Pfungstädterinnen mit nur wenigen Zehntelpunkten Rückstand im Nacken. Für das Finale Anfang September war laut Abteilungsleiterin Judith Klein klar: Es würde einen absoluten Sahnetag brauchen, um diese hervorragende aber auch enge Ausgangslage zu verteidigen. „Da die Teilnehmerzahlen im Gau inzwischen rekordverdächtig hoch sind, hatten die Verantwortlichen den entscheidenden Wettkampf über zwei Tage angesetzt – ein echtes Mammutprogramm, das vor den Trainerinnen und Kampfrichterinnen einiges an Nervenstärke abverlangte“, so Klein.
Unter den Augen der mitgereisten Eltern und Trainerinnen mobilisierten die TSV-Turnerinnen noch einmal alle Kräfte. An den Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden riefen alle Starterinnen ihr ganzes Können ab und zeigten starke Leistungen.
Da die Konkurrenz an diesem Tag jedoch ebenfalls stark turnte, gab es im P5-Bereich Verschiebungen: Das Qualifikationsteam landete am Ende auf einem unglücklichen, aber dennoch starken vierten Platz. Die Mannschaft im Rahmenwettkampf musste sich in einem engen Feld mit dem sechsten Rang zufriedengeben.
Für Jubel sorgten schließlich die Turnerinnen der LK3-Klasse: Trotz Anlaufschwierigkeiten am Sprung und Stufenbarren, behaupteten sie ihren zweiten Platz und durften die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.

