Die Panzergranate (unten rechts im Bild) kurz vor der Sprengung. Foto: Stadt Riedstadt

Nach Fund im Schwarzbach

Panzergranate in Riedstadt erfolgreich gesprengt

Riedstadt (red). In Riedstadt wurde am Montag, 21. September, erfolgreich eine Panzergranate vom Kampfmittelräumdienst gesprengt. Ein 48 Jahre alter Mann und sein Sohn hatten die Granate am Sonntag bei einem Spaziergang im Bachbett des Schwarzbachs westlich der Vitos-Klinik gefunden und die Polizei verständigt. Die Beamten sperrten den Fundort ab und verständigten den Kampfmittelräumdienst. Der entschied nach einer Begutachtung des Fundstücks, dass es vor Ort gesprengt werden müsse.

Am Montagvormittag erfolgten dann laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung in enger Abstimmung mit Polizei und Kampfmittelräumdienst die vorbereitenden Arbeiten durch die Stadt Riedstadt: In einem nahegelegenen Feld wurde der Ort der Sprengung festgelegt, durch die Stadt geprüft, dass dort keine unterirdischen Gasleitungen entlangführen und dann vom Bauhof ein 1,80 Meter tiefes Loch ausgehoben. Drumherum wurde von der Polizei ein Sicherheitsbereich von einem Radius von 300 Metern eingerichtet.

„Der Kampfmittelräumdienst brachte die 8,8 Zentimeter Panzergranate in einer Transportbox in die Grube, die daraufhin wieder mit Erde bedeckt wurde. Gegen 11.40 Uhr wurde dann die Panzergranate erfolgreich und ohne Komplikationen gesprengt“, berichtet die Stadt Riedstadt.
Nach Auskunft der Polizei bestand für die Bevölkerung oder Anwohnerinnen und Anwohner zu keiner Zeit eine Gefahr.

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