Pfungstadt (red). Kürzlich fand im Rahmen der sechsten Pfungstädter Fairen Woche die Theateraufführung „Fair sein – wie geht das?“ in der Gymnastikhalle der Goetheschule statt. Mit dabei waren die vierten Klassen der Goetheschule, Wilhelm-Leuschner-Schule und Erich-Kästner-Schule. Organisiert wurde die Aufführung von der Kinder- und Jugendförderung Pfungstadt zusammen mit den Grundschulen.
„Für die teilnehmenden Kinder war der Vormittag damit nicht nur ein unterhaltsamer Theaterbesuch, sondern auch eine Einladung, über das eigene Handeln und die Gestaltung einer gerechten Welt nachzudenken“, sagt Frank Schrödel von der Kinder- und Jugendförderung in der Kernstadt.
Die Schülerinnen und Schüler hätten eine turbulente Solo-Show erlebt, die Unterhaltung und wichtige gesellschaftliche Themen miteinander verband, so die Pressemitteilung. Mit Theaterszenen, Songs, kreativen Minivorträgen und interaktiven Spielen nahm eine Schauspielerin des „Theaters Sonni Maier“, getragen vom Verein „Künstler für eine gerechte Welt“, das junge Publikum mit auf eine Reise rund um die Welt und das Thema globale Gerechtigkeit.
Schrödel: „Die Schüler:innen waren dabei nicht nur Zuschauer:innen. Sie wurden aktiv einbezogen, konnten mitmachen, eigene Gedanken einbringen und gemeinsam überlegen: Was bedeutet Fairer Handel? Wo begegnet uns Ungerechtigkeit? Woran erkennen wir fair gehandelte Schokolade oder andere Fairtrade-Produkte? Wie könnte eine faire Welt aussehen? Und vor allem: Was können wir hier in Pfungstadt ganz praktisch tun, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen?“
Auf spielerische und altersgerechte Weise sei deutlich geworden, dass globale Zusammenhänge mit dem jeweils eigenen Handeln zu tun hätten. „Die Mädchen und Jungen entwickelten gemeinsam Ideen und suchten nach ganz praktischen Möglichkeiten, was sie selbst tun können. So wurde aus der Theateraufführung ein gemeinsames Nachdenken und Mitmachen“, heißt es wörtlich in der Pressemitteilung der Kinder- und Jugendförderung.
