Die Teilnehmenden Ian Demus, Ludwig Geiger, Edwin Granacher, Mara Klassen, Magdalena Malasinska, Emilia Meierle, Ruby Peters, Stella Pietsch, Klara Schüler (nicht im Bild), und Johanna Tuska sind zusammen mit Dr. Rainer Kaspar (rechts) und Mario Derra zu sehen. haza-fotos (2)

Jede Menge Kreativität

Workshop der Jugend Kunstakademie in seiner fünften Auflage

AktionstageGernsheimKulturKunst

Jede Menge Kreativität

Aktuell
Die Teilnehmenden Ian Demus, Ludwig Geiger, Edwin Granacher, Mara Klassen, Magdalena Malasinska, Emilia Meierle, Ruby Peters, Stella Pietsch, Klara Schüler (nicht im Bild), und Johanna Tuska sind zusammen mit Dr. Rainer Kaspar (rechts) und Mario Derra zu sehen. haza-fotos (2)

Workshop der Jugend Kunstakademie in seiner fünften Auflage

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Gernsheim (red). Bereits zum fünften Mal fand in der vergangenen Woche ein Workshop der Jugend-Kunstakademie im Alten E-Werk in Gernsheim statt. Unter der Leitung des Künstlers Mario Derra hatten neun Teilnehmerinne und Teilnehmer an sechs Tagen Gelegenheit, verschiedene künstlerische und kunsthandwerkliche Techniken in einer professionellen Werkstatt kennenzulernen und auszuprobieren.

Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Handzeichnungen unter Verwendung unterschiedlich harter Bleistifte sowie mit Kreidezeichnungen und Aquarellmalerei. Als gemeinsames Motiv diente ein Tierschädel, den die Nachwuchskünstler mit den verschiedenen Techniken umsetzten.
Nach Angaben von Derra zeigten sich alle neuen Teilnehmer von Anfang an sehr talentiert. Schon bald entstanden erste Skizzen für weiterführende Arbeiten aus Keramik sowie Stillleben. Anschließend konnten die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Ideen verwirklichen.

Bereits am dritten Tag beschäftigten sie sich mit der Auf- und Unterglasurmalerei. Danach stand die Aufbaukeramik auf dem Programm, bei der individuelle Kunstwerke entstanden. Dazu zählten unter anderem das Relief eines Wildschweinschädels, eine Lotosblüte, eine orientalisch anmutende Reliefplatte, eine Rosette, ein Zylinder, ein Klavier sowie eine figürliche Metamorphose, deren endgültige Gestalt noch offenblieb. Eine Teilnehmerin widmete sich dagegen überwiegend der Aquarellmalerei.

Am Samstag stießen auch Teilnehmer früherer Workshops zur Gruppe hinzu. Schnell entwickelte sich ein reger Austausch, sodass die Neulinge nach einer gemeinsamen Mittagspause zu den regelmäßigen Gruppentreffen eingeladen wurden. Anschließend präsentierten die Teilnehmenden ihre Werke und begutachteten gemeinsam die neuen und bereits früher entstandenen Arbeiten. Dabei zeigte sich laut Derra die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens.
Auch Vorstandsmitglied Dr. Rainer Kaspar zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt und hatte eine Überraschung mitgebracht: Nach Rücksprache mit seinen Vorstandskollegen der Wilhelm-Jockel-Stiftung konnte er eine weitere Exkursion für alle Teilnehmer ankündigen. Diese soll am 14. November nach Worms führen. Geplant sind Besuche im Museum der Stadt mit seiner Nibelungenausstellung sowie die Besichtigung der rund 500 Jahre alten Tyndale-Bibel von Peter Schöffer dem Jüngeren. Anschließend steht der Wormser Dom auf dem Programm, der bei der vergangenen Exkursion nur kurz besichtigt werden konnte.
Darüber hinaus stellte Kaspar den Nachwuchskünstlern die Veröffentlichung einer eigenen Broschüre in Aussicht, in der sie ihre Texte und Bilder präsentieren können. Für das kommende Jahr ist zudem eine Ausstellung im Obergeschoss des Kesselhauses im Alten E-Werk geplant.

Zum Abschluss des Workshops waren auch die Eltern und Angehörigen der neuen Teilnehmenden eingeladen, sich im Atelier Derra einen Eindruck von den entstandenen Kunstwerken zu verschaffen.

Individuelle Keramikkacheln, die im Workshop entstanden sind.
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