Die Bauabschnitte (rot und blau markiert) sowie die vorgeschlagene alternative Radroute (gelb). Foto: Gemeinde

Feldwege werden saniert

Sperrungen bei Alsbach-Hähnlein /Auch Radroute 19 betroffen

Alsbach-Hähnlein (red). Im Zuge der Arbeiten am Stromnetz westlich von Hähnlein wurden in den vergangenen Monaten mehrere Feldwege durch Baustellenverkehr in Mitleidenschaft gezogen, berichtet die Gemeinde Alsbach-Hähnlein. Ab Montag, 7. September, starten die Wiederherstellungsarbeiten.

Hintergrund sind Arbeiten von Amprion und Omexom im Zusammenhang mit dem Ausbau der Stromachse zwischen Pfungstadt und Weinheim. Auf dem Abschnitt, der westlich an Hähnlein vorbeiführt, wurde die bestehende Trasse für leistungsfähigere 380-Kilovolt-Leitungen ertüchtigt.

Die Gemeinde hatte Gespräche mit den beteiligten Unternehmen über die dabei entstandenen Schäden an den Feldwegen geführt und „von ihnen das Signal erhalten, dass die Reparaturkosten durch die Verursacher getragen werden“.
Vorgesehen ist nun unter anderem die Sanierung der beschädigten Betonwege im Bereich zwischen der Deponie Schächerlache und dem Gestüt Kohlweghof Wolf. Darüber hinaus werden beschädigte Schotterwege profiliert und verdichtet sowie bei Bedarf mit neuem Material ergänzt.

Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten
Die Sanierung wird in zwei Bauabschnitten vorgenommen. Während der jeweiligen Arbeiten müssen die betroffenen Feldwege gesperrt werden. Davon sind laut Gemeinde insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer betroffen. Unter anderem verläuft die Radroute Nr. 19 durch den betroffenen Bereich.

Die beiden Bauabschnitte sowie eine mögliche alternative Radstrecke sind in der beigefügten Karte dargestellt. Bauabschnitt 1 ist dort rot, Bauabschnitt 2 blau und die alternative Strecke gelb markiert.

„Nach derzeitigem Stand geht die Gemeinde davon aus, dass die Arbeiten noch im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden können“, heißt es in der Mitteilung.

Alternative Strecke ist keine offizielle Umleitung
Das Ordnungsamt der Gemeinde hat für die Dauer der Arbeiten zusätzlich eine mögliche Ausweichstrecke geprüft und Informationen dazu auf Ihrer Homepage veröffentlicht. Diese habe man so gewählt, dass bewachsene und schlecht einsehbare Feldwege möglichst vermieden werden. Bis auf einen kurzen Abschnitt mit Kopfsteinpflaster verlaufe die Strecke überwiegend auf asphaltierten Wegen. Die Gemeinde weist allerdings darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine offiziell ausgewiesene Radumleitung handelt.

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