Pfungstadt (red). Am Stand des Pfungstädter „Faireins“ auf dem Wochenmarkt kürzlich wurde auch auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der vereinten Nationen hingewiesen, berichten die Beteiligten.
Viele der Ziele würden durch faire Produktion und fairen Handel unterstützt und helfen so, allen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. „Ungleiche Handelsbeziehungen führen dazu, dass Menschen im globalen Süden oft keinen existenzsichernden Lohn für ihre Waren erhalten. Sie können sich keine Gesundheitsversorgung leisten, ihre Kinder müssen mitarbeiten – 138 Millionen Kinder weltweit –, die Arbeitsbedingungen sind teilweise menschenunwürdig und gefährlich“, sagt Constanze Seidelmann vom „Fairein“.
Durch Fairen Handel erhielten die Produzentinnen und Produzenten festgelegte Mindestpreise und zusätzliche Gelder, etwa für Gesundheitszentren. Auf Arbeitsschutz und faire Arbeitszeiten werde ebenso geachtet wie auf Nachhaltigkeit. Kinderarbeit ist verboten, die Kinder könnten die Schule besuchen.
Der „Fairein“ will durch die Beteiligung am Projekt „17 Ziele – 1 Stadt“ die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN ins Bewusstsein bringen und zeigen, was jede und jeder in Pfungstadt, etwa mit dem Kauf von Waren aus dem fairen Handel, zur Erreichung einiger der Ziele beitragen könne.
Am Samstag, 29. August, wird der „Fairein“ beim großen Mitmachfest des Projekts „17 Ziele – 1 Stadt“ von 13 bis 17 Uhr im Friedenspark Pfungstadt dazu Beispiele und Aktionen zeigen.
Weitere Infos: fairein-pfungstadt.de
