Beste Bedingungen zum gegenseitigen Austausch herrschten beim Ehrenamtstag der Stadt kürzlich im Schlosspark Braunshardt. Foto: Stadt

Ein Danke der Stadt

Weiterstädter Ehrenamtstag würdigte freiwilliges Engagement

Ein Danke der Stadt

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Beste Bedingungen zum gegenseitigen Austausch herrschten beim Ehrenamtstag der Stadt kürzlich im Schlosspark Braunshardt. Foto: Stadt

Weiterstädter Ehrenamtstag würdigte freiwilliges Engagement

Weiterstadt (red). Ob im Sportverein, bei Feuerwehr und Hilfsorganisationen, in Kultur, Musik und Naturschutz, in Beiräten oder bei zahlreichen weiteren Initiativen: Hunderte Menschen engagieren sich in Weiterstadt ehrenamtlich für ihre Mitmenschen. Mit einem Ehrenamtstag im Schlosspark Braunshardt hat die Stadt Weiterstadt dieses Engagement gewürdigt und den Ehrenamtlichen bewusst einen Tag geschenkt, an dem sie selbst einmal Gäste sein durften, so eine Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Weiterstädter Vereine und ihrer Abteilungen ebenso wie die Mitwirkenden der Ehrenamtsagentur, Mitglieder der städtischen Beiräte, Elternbeiräte, ehrenamtlich Tätige aus Politik, Ortsgericht und Schiedsamt sowie die zahlreichen Angehörigen der „Blaulicht-Familie“ – darunter die Freiwilligen Feuerwehren und die ehrenamtlichen Helfer von DRK, Maltesern und Johannitern. Auch zahlreiche weitere Menschen, die sich etwa als Spielplatz- und Umweltpaten oder in anderen Bereichen für Weiterstadt und seine Bürger einsetzen, gehörten zu den Gästen.

Bewusst habe die Stadt auf ein umfangreiches Rahmenprogramm verzichtet. Bei Musik der Band „The Capones“, Essen und Getränken sollte vor allem eines im Mittelpunkt stehen: Zeit für Begegnungen und Gespräche – von Verein zu Verein, von Vorstand zu Vorstand, aber auch zwischen Ehrenamt, Verwaltung und Politik. „Wer sich ehrenamtlich engagiert, übernimmt Verantwortung für andere und investiert dafür einen erheblichen Teil seiner eigenen Zeit. Manche Vorstands- und Leitungsaufgaben gleichen inzwischen beinahe einem zweiten Beruf“, sagt Bürgermeister Niklas Gehnich. Dabei seien die Herausforderungen so vielfältig wie das Ehrenamt selbst: Vorstandsämter müssten besetzt, Helfer für Vereinsfeste gefunden, Veranstaltungen organisiert, Sicherheits- und Versicherungsfragen geklärt oder zusätzliche Kosten finanziert werden. Gleichzeitig stünden bei Feuerwehr und Hilfsorganisationen Menschen neben Familie und Beruf rund um die Uhr für den Einsatz bereit.

Wie groß diese Leistung tatsächlich sei, werde ihm seit seinem Amtsantritt noch einmal auf andere Weise bewusst, so Gehnich: „Man bekommt als Bürgermeister sehr unmittelbar mit, wie häufig unsere Feuerwehr alarmiert wird – bei Sturm und Starkregen ebenso wie bei Trockenheit und Brandgefahr. Und dahinter stehen jedes Mal Menschen, die alles stehen und liegen lassen und für andere da sind.“

Die Idee für den Ehrenamtstag habe den seit Januar amtierenden Bürgermeister bereits zu Beginn des Jahres erreicht. Eine Umsetzung zum ursprünglich angedachten Termin sei aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit nicht möglich gewesen. Um die Veranstaltung dennoch auf die Beine stellen zu können, wurden Unterstützer gewonnen. Gehnich dankte insbesondere der Sparkasse Darmstadt-Dieburg und Kocamann für ihre Unterstützung sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die die Veranstaltung kurzfristig organisiert und vorbereitet hatten.

„Heute sollen all diese Herausforderungen einmal nicht im Vordergrund stehen. Heute seid ihr eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und vor allem selbst einmal Gast zu sein“, fasste Gehnich den Gedanken des Ehrenamtstags zusammen.

„Die Einladungen zum Ehrenamtstag wurden per Mail an die bei der Stadt hinterlegten Ansprechpartner der Vereine und Organisationen versandt. Vereinzelt erreichte die Stadt im Nachgang die Rückmeldung, dass Einladungen nicht angekommen seien. Vereine und Organisationen, die nicht erreicht wurden, sind daher herzlich eingeladen, sich bei der Vereinsförderung der Stadt Weiterstadt zu melden und dort ihre aktuellen Kontaktdaten zu hinterlegen beziehungsweise bestehende Angaben zu aktualisieren“, sagt Robin Linnert vom Büro des Bürgermeisters. So solle sichergestellt werden, dass künftige Informationen und Einladungen zuverlässig die richtigen Ansprechpartner erreichen.

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