Pfungstadt (red). Mitglieder der Einsatzabteilung sowie der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Pfungstadt‑West nutzten das verlängerte 1.-Mai‑Wochenende kürzlich für einen mehrtägigen Ausflug zu ihren Partnerfeuerwehren nach Hafenpreppach (Oberfranken) und Hirschberg/Saale (Thüringen). „Traditionell besuchen die Kameradinnen und Kameraden am 1. Mai den Familientag der Partnerfeuerwehr in Hafenpreppach“, berichtet Manuel Hain von der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr West. So startete die Reisegruppe am Freitagmorgen um 8 Uhr mit drei Fahrzeugen vom Feuerwehrhaus Pfungstadt‑West in Richtung Oberfranken. Nach gut der Hälfte der Strecke wurde in Würzburg eine Frühstückspause direkt am Main eingelegt, bevor die Fahrt fortgesetzt wurde. Gegen Mittag erreichte die Delegation Hafenpreppach, wo sie wie gewohnt herzlich empfangen wurde. „Bei guten Gesprächen und einer hervorragenden Verpflegung verbrachten die Teilnehmenden einen geselligen Nachmittag und Abend“, so Hain weiter. Samstags führte die Reise weiter nach Thüringen zur Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg/Saale. Nach einem reichhaltigen Frühstück machte sich die Gruppe auf den Weg und erreichte ihr Ziel gegen Mittag. Bevor es jedoch zur Feuerwehr ging, stand ein Besuch des Deutsch‑Deutschen Museums in Mödlareuth auf dem Programm. Während eines rund zweistündigen Aufenthalts erhielten die Teilnehmenden laut Feuerwehr „eindrucksvolle Einblicke in die Zeit der deutschen Teilung“. Das große Außengelände sowie interaktive Elemente hätten die Geschichte besonders greifbar gemacht.
Im Anschluss ging es weiter zur Feuerwehr Hirschberg/Saale, wo die Pfungstädter bereits erwartet wurden. Hain: „Bei freundlichem Empfang und angeregten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Der Abend endete jedoch nicht mit dem Check‑In im Hotel: Im nahegelegenen oberfränkischen Marxgrün feierte die dortige Feuerwehr ihr 155‑jähriges Bestehen. Die Reisegruppe ließ den Tag bei Live‑Musik und guter Stimmung ausklingen.“
Bevor am Sonntag die Rückfahrt nach Südhessen anstand, unternahmen die Teilnehmenden noch einen Abstecher zum sogenannten „Thüringer Meer“. Bei einer Schifffahrt auf dem Bleilochstausee genossen sie die Natur und das sonnige Wetter, ehe die Heimreise gen Pfungstadt angetreten wurde.
