Auerbach/Zwingenberg (red). Kürzlich hatte die Ortsgruppe vom Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) Auerbach/Zwingenberg zum gemeinschaftlichen Apfelernten auf der Streuobstwiese an der B3 in Auerbach eingeladen. „Trotz des heißen und trockenen Sommers gab es erstaunlich viele Äpfel, wenngleich manche Sorten etwas kleiner ausfielen als im letzten Jahr“, berichtet der Ortsverband in einer Meldung. „Auch der Ertrag konnte sich nicht mit dem der letzten Jahre vergleichen lassen, wurden doch sonst immer etliche Körbe voll mit Äpfeln zur Kelterei Horn ins Lautertal gefahren.“ Dennoch konnten sich laut dem Bund alle Erntehelfer und Familien, die dem Aufruf zum kostenlosen Pflücken gefolgt waren, ihre mitgebrachten Körbe und Taschen füllen.
Ein weiterer Höhepunkt war die kleine Herde rauwolliger Pommerscher Landschafe, die dieses Jahr zum ersten Mal auf der Streuobstwiese ihr Sommerquartier bezogen hatten. „Eine Win-Win-Situation für Biotoppflegerin Irene und ihre fünf Tiere sowie auch für die Naturschützer, die sich um den Grasrückschnitt in diesem Sommer keine Gedanken machen mussten“, so der Verein. Man konnte der Schäferin beim Sortieren der Schafwolle zusehen, die für die textile Weiterverarbeitung vorbereitet wurde und die Kinder konnten die Schafe Liselotte, Trudi, Wilma, Adelheid und Leopoldine von Nahem betrachten.
Seit dieser Woche sind die Schafe wieder zurück in Zwingenberg, wo sie den Winter verbringen werden. Schäferin Irene sucht für ihre Tiere noch einen Unterstand, der in der kalten Jahreszeit etwas Schutz bieten könnte.
Kontakt: bund-bergstrasse.de
