Thomas Völker und Bürgermeister Markus Hennemann beim Bickenbacher Sandhasen, an dem Völker seine Spendentour begann. Foto: Gemeinde

Am Sandhasen ging‘s los

Benefiz-Radtour von Thomas Völker startete in Bickenbach

Am Sandhasen ging‘s los

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Thomas Völker und Bürgermeister Markus Hennemann beim Bickenbacher Sandhasen, an dem Völker seine Spendentour begann. Foto: Gemeinde

Benefiz-Radtour von Thomas Völker startete in Bickenbach

Bickenbach (red). Ein ungewöhnliches soziales Projekt ist am Dienstag, 1. September, in Bickenbach gestartet: Bürgermeister Markus Hennemann verabschiedete den Radfahrer Thomas Völker am Bickenbacher Sandhasen auf seine rund 3600 Kilometer lange Spendenfahrt zugunsten der Stiftung Bethel und der Hospizarbeit.

Wie die Gemeinde Bickenbach berichtet, war ursprünglich für die Tour ein anderer Startpunkt vorgesehen. Abweichend von der ersten Planung fiel der tatsächliche Startschuss für die gesamte Spendenfahrt nun in Bickenbach. Damit wurde der Sandhase, das Wahrzeichen der Gemeinde, zum Ausgangspunkt einer Reise durch Deutschland, Polen und Tschechien.

Vor Thomas Völker liegen insgesamt rund 3600 Kilometer in 35 Etappen. Seine Route führt ihn unter anderem über Gießen, Winterberg, Dortmund, Bielefeld, Hamburg und Usedom nach Polen. Dort stehen unter anderem Danzig und Warschau auf dem Programm. Über Tschechien mit Stationen in Liberec, Prag und Pilsen führt die Strecke anschließend wieder zurück nach Deutschland. Für den 8. Oktober ist die Rückkehr nach Ihringen-Wasenweiler vorgesehen.

Hinter dieser sportlichen Herausforderung stehe eine sehr persönliche Motivation, berichtet die Gemeinde. Eigene Erfahrungen mit der Arbeit eines Hospizes hätten Thomas Völker tief beeindruckt. Dabei habe er insbesondere erlebt, mit welchem Engagement haupt- und ehrenamtlich Tätige schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige begleiten und ihnen in einer schwierigen Lebensphase Nähe, Unterstützung und Würde geben.

Mit seiner Spendenfahrt möchte Völker nicht nur finanzielle Unterstützung für die Hospizarbeit der Stiftung Bethel sammeln, ihm gehe es ebenso darum, die Hospizarbeit insgesamt stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und auf die wichtige Arbeit der vielen haupt- und insbesondere ehrenamtlich engagierten Menschen aufmerksam zu machen, die auch in zahlreichen anderen Hospizen täglich einen unverzichtbaren Beitrag leisten.

„Dass eine rund 3600 Kilometer lange Spendenfahrt heute hier bei uns in Bickenbach am Sandhasen beginnt, ist schon etwas ganz Besonderes“, erklärte Bürgermeister Markus Hennemann zum Start. „Hospizarbeit bedeutet, Menschen auch in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens nicht allein zu lassen. Dabei leisten hauptamtliche Kräfte und gerade auch viele Ehrenamtliche in Hospizen eine Arbeit von unschätzbarem Wert. Thomas Völker macht mit seiner Fahrt nicht nur auf die Stiftung Bethel aufmerksam, sondern setzt zugleich ein starkes Zeichen für die Hospizarbeit insgesamt.“

Unterwegs wird Thomas Völker von zahlreichen Menschen, Unternehmen und Einrichtungen unterstützt, die Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen, organisatorisch helfen oder die Aktion bekannt machen. Die Spendenfahrt steht unter dem Gedanken „Gemeinsam helfen. Hoffnung schenken. Leben begleiten.“

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