Symbolische Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Thomas Raschel (Zweiter von links) an Gemeindebrandinspektor Pascal Schenk. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Tim Brettnich (links), und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jonas Hahn (rechts) sind weiterhin zu sehen. haza-foto

Der rote Neuling übernimmt

Feuerwehr Stockstadt stellt modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug in Dienst

EhrenamtFeuerwehrStockstadtÜbergabe

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Symbolische Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Thomas Raschel (Zweiter von links) an Gemeindebrandinspektor Pascal Schenk. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Tim Brettnich (links), und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jonas Hahn (rechts) sind weiterhin zu sehen. haza-foto

Feuerwehr Stockstadt stellt modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug in Dienst

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Stockstadt (haza/red). Nach rund drei Jahrzehnten und zahlreichen Einsätzen mit dem LF 16/12 sei es Zeit, dieses Kapitel zu schließen. „Das Löschfahrzeug hat uns viele Jahre durch etliche Einsätze begleitet und stets sicher wieder nach Hause gebracht. Jedoch hat sich die Technik weiterentwickelt und damit sind auch die Anforderungen in den Einsätzen gestiegen“, sagt Stockstadts Gemeindebrandinspektor Pascal Schenk.

Die Indienststellung des neuen HLF 20 am vergangenen Sonntag sei nicht nur ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Feuerwehr Stockstadt, sondern auch für die Zukunft der Gemeinde. Mit dem neuen Löschfahrzeug habe die Feuerwehr Stockstadt nun ein modernes Fahrzeug, welches den Anforderungen im Einsatzfall gerecht wird. Das seitherige Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 wurde 1995 gebaut und danach acht Jahre lang zur Ausbildung in einer Feuerwehrschule genutzt. Dann kam es nach Stockstadt, wo es 23 Jahre lang seinen Dienst leistete.

Das neue HLF 20 ist fast genauso groß, aber man merke deutlich den Unterschied von drei Jahrzehnten Entwicklung bei der Feuerwehrtechnik, so Schenk. Neben einer teilweise automatisierten Pumpenbedienung kann man mit dem neuen Fahrzeug die Einsatzstelle besser ausleuchten, was gerade bei Nachteinsätzen sehr hilfreich sei. Mit einem Schlauchsystem an der Front könnten zudem Waldbrände aus dem bewegten Fahrzeug heraus besser gelöscht werden.Ebenso gehört eine chemikalienbeständige Pumpe für leichtere Chemieunfälle zur Ausstattung. Für spezielle Rettungseinsätze verfügt das Fahrzeug über ein großes Rettungskissen, das in 30 Sekunden mit Luft gefüllt werden kann und so für die Rettung von Menschenleben zum Einsatz kommen kann.

Rund 635.000 Euro kostete das MAN-Fahrgestell mit Aufbau von Rosenbauer, Zuschüsse gab es in Höhe von rund 70.000 Euro vom Land Hessen und 4500 Euro vom Feuerwehrverein. Das Land schreibe laut GBI Schenk vor, dass Einsatzfahrzeuge nach 25 Jahren im Dienst ausgetauscht werden müssten, der neue Wagen sei leistungsstark und diene dem Schutz der Bevölkerung.

Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Thomas Raschel bei der Übergabe eines symbolischen Fahrzeugschlüssels. Die Feuerwehr sei eines der Herzstücke einer Gemeinde und mit der Verabschiedung des alten Fahrzeugs sei auch ein Stück Geschichte verabschiedet worden. „Von der Erstellung des Leistungsverzeichnisses über die Ausschreibung und erste Gespräche bis hin zur Indienststellung war es ein langer Weg. In den letzten Monaten wurden etliche Stunden Ausbildung in das Auto gesteckt, damit es ab heute offiziell in den Dienst gehen kann“, betonte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Tim Brettnich.

„Ab heute wird das HLF 20 das erstausrückende Fahrzeug bei Einsätzen sein und das LF 16/12 wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet“, so der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jonas Hahn.

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