Bürgermeister Sebastian Bubenzer und Nahide Dagdas vom Ordnungsamt der Gemeinde Alsbach-Hähnlein an einem der neu aufgestellten Hinweisschilder im Umfeld der Altkleidercontainer im Ortsteil Sandwiese. Die Schilder weisen auf verstärkte Kontrollen und mögliche Bußgelder bei illegalen Müllablagerungen hin. Foto: Gemeinde Alsbach-Hähnein

Unratbanditen sollen zahlen

Gemeinde Alsbach-Hähnlein kündigt verstärkte Kontrollen an

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Unratbanditen sollen zahlen

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Bürgermeister Sebastian Bubenzer und Nahide Dagdas vom Ordnungsamt der Gemeinde Alsbach-Hähnlein an einem der neu aufgestellten Hinweisschilder im Umfeld der Altkleidercontainer im Ortsteil Sandwiese. Die Schilder weisen auf verstärkte Kontrollen und mögliche Bußgelder bei illegalen Müllablagerungen hin. Foto: Gemeinde Alsbach-Hähnein

Gemeinde Alsbach-Hähnlein kündigt verstärkte Kontrollen an

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Alsbach-Hähnlein (red). Wer seinen Müll illegal in der Natur oder auf öffentlichen Flächen entsorgt, muss in Alsbach-Hähnlein künftig verstärkt mit Kontrollen und empfindlichen Bußgeldern rechnen. Die Gemeinde hat angekündigt, konsequenter gegen illegale Müllablagerungen vorzugehen und parallel dazu an besonders betroffenen Standorten in allen drei Ortsteilen neue Hinweisschilder aufgestellt. Diese machen deutlich, dass die betreffenden Flächen regelmäßig kontrolliert werden und illegale Müllentsorgung mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann.

Zu den Standorten der neuen Beschilderung zählt unter anderem das Umfeld der Altkleidercontainer in der Sandwiese. Auch an weiteren neuralgischen Punkten in Alsbach, Hähnlein und der Sandwiese sollen die Schilder dazu beitragen, unerlaubte Müllablagerungen zu verhindern und das Bewusstsein für eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung zu stärken.

„Eine saubere Umwelt und ein gepflegtes Ortsbild liegen in unser aller Interesse. Wer seinen Müll einfach in der Natur oder auf öffentlichen Flächen entsorgt, schadet deshalb der gesamten Gemeinschaft. Das ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Dass dafür Bußgelder von bis zu 5000 Euro möglich sind, macht deutlich, wie ernst solche Verstöße zu nehmen sind“, betont Bürgermeister Sebastian Bubenzer.

Verursacher können immer wieder ermittelt werden
Dass illegale Müllablagerungen keineswegs zwangsläufig unentdeckt bleiben, zeigen die Erfahrungen des Ordnungsamtes. Immer wieder gelingt es den Mitarbeitenden, Verantwortliche zu identifizieren und entsprechende Verfahren einzuleiten. Dazu werden die betroffenen Flächen kontrolliert und bei Bedarf auch die illegal entsorgten Abfälle auf mögliche Hinweise untersucht.

Eine Aufgabe, die für die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und des ZKD mitunter wenig erfreulich ist: Um die Verursacher ausfindig zu machen, müssen sie teilweise buchstäblich im Müll wühlen. Ein Aufwand, der vollständig vermeidbar wäre, wenn Abfälle von vornherein ordnungsgemäß entsorgt würden.

Klare Regeln bei Sperrmüll und Altkleidercontainern
Im Zusammenhang mit den verstärkten Kontrollen erinnert die Gemeinde an zwei weitere Regelungen, die im Alltag immer wieder missachtet werden würden. So dürfe Sperrmüll frühestens am Vorabend des vereinbarten Abholtermins an der Straße bereitgestellt werden. Werden Möbel oder andere ausrangierte Gegenstände bereits mehrere Tage vorher abgestellt, beeinträchtige dies nicht nur das Ortsbild. Häufig entstehe dadurch auch der Eindruck einer allgemeinen Ablagestelle, an der weitere Abfälle hinzugestellt werden können.

Ebenso weist die Gemeinde darauf hin, dass das Durchwühlen von abgestellten Säcken an Altkleidercontainern sowie das eigenmächtige Herausnehmen von Kleidungsstücken nicht erlaubt ist. Auch an diesen Sammelstellen werde das Ordnungsamt künftig verstärkt auf die Einhaltung der geltenden Regeln achten.

Gemeinde bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Bei der Bekämpfung illegaler Müllablagerungen setze die Gemeindeverwaltung auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Wer entsprechende Beobachtungen macht oder konkrete Hinweise auf mögliche Verursacher geben kann, wird gebeten, sich an das Ordnungsamt zu wenden.

Kontakt: ordnungsamt@
alsbach-haehnlein.de

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