Eschollbrücken (red). Bei bestem Herbstwetter unternahmen kürzlich 23 Eschollbrücker Wanderinnen und Wanderer eine Tour bei Lörzenbach, einem der elf Ortsteile von Fürth. Die Gemeinde wurde 795 durch eine Schenkung an das Kloster Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Fürth geht auf eine ehemalige Furt durch den Fluss Weschnitz zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Zugehörigkeit des Orts mehrfach, berichtet Abteilungsleiter Hans-Dieter Quick.
Der Anstieg zu Beginn der Wanderung war so gewählt, dass die Gruppe die Strecke ohne Überforderung bewältigen konnte, so Quick. Oben angekommen bot sich ein weiter Rundumblick. Zudem hatte Gabriele Quick anlässlich ihres Geburtstags eine Erfrischung vorbereitet. Der weitere Weg führte überwiegend bergab und bot immer wieder neue Ausblicke auf den Odenwald. Unterwegs konnten zahlreiche Weidetiere beobachtet und teilweise auch gestreichelt werden.
Kurz vor dem Ende der Wanderung versammelte sich die Gruppe am Simons-Brunnen zum gemeinsamen Gruppenfoto. Der Brunnen speist einen Weiher, der vom Weg aus kaum zu erkennen ist.
Anlass für die Wahl der Wanderstrecke war auch ein Besuch der in Lörzenbach ansässigen Odenwälder Kochkäserei der Familie Rettig mit der angeschlossenen Gastronomie „Käsestube“, die über die Region hinaus bekannt ist. Nach Angaben der Inhaber werde dort noch wie vor hundert Jahren produziert, lediglich die Töpfe seien inzwischen größer geworden.
Zum Abschluss kehrte die Wandergruppe im Außenbereich der Gaststätte ein. Zwischen Lauben, einem von Brücken überspannten Fischteich und mediterraner Bepflanzung wurden die angebotenen Spezialitäten genossen. Elke Spangenberg dankte abschließend Gabriele, Monika, Gerhard und Hans-Dieter Quick für die Organisation des Wandertags.
