Einhausen (vomi). Unter dem Motto „Wir erkunden die Nachbarstädte“ hatte der Frauenbund Einhausen zu einer Stadtführung nach Zwingenberg eingeladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten dabei die älteste Stadt an der Bergstraße kennen und erfuhren, wie die einstige Engstelle an der „Strada Montana“ vermutlich zum Namen Zwingenberg führte.
Von der historischen Scheuergasse führte der Weg zur lebensgroßen Bronzestatue von Max Teichmann (1874–1956), Buchdrucker, Heimatforscher und langjähriger Herausgeber der Zeitung „Bergsträßer Bote“. Anschließend ging es über den Bunten Löwen hinauf in die Altstadt und weiter zur Bergkirche.
Zurück über den Burgsitz der Herren von Wallbrunn endete die Stadtführung auf dem Marktplatz. Im Mittelpunkt standen die mittelalterliche Stadtentwicklung, die Grafen von Katzenelnbogen und die Verleihung der Stadt- und Marktrechte im Jahr 1274.
Erläutert wurden außerdem die besondere Lage zwischen Berghang und ehemaliger Sumpflandschaft sowie die Bedeutung des Zwingenberger Stadtwappens. Zum Abschluss besuchte die Gruppe den Zwingenberger Abendmarkt und ließ den gelungenen Ausflug in geselliger Runde ausklingen.
