Bei der Bescheidübergabe, von links: Frank Schrödel, Kinder- und Jugendförderung Pfungstadt, Sozialministerin Heike Hofmann, Bürgermeister Maximilian Schimmel und Tanja Popp, Amtsleitung Familien und Soziales Stadt Pfungstadt. Foto: HMSI

Geld gut angelegt

Förderbescheid für Projekt zur Jugendbeteiligung

Pfungstadt (red). Die Landesregierung engagiere sich nach eigener Aussage für politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Unter anderem das Aktionsprogramm „Jugend macht Politik – Partizipation ermöglichen“ ermögliche mit einem Volumen von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro Aktivitäten in der außerschulischen Jugendbildung, so eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales.

Im Rahmen des Programms hat Sozialministerin Heike Hofmann am vergangenen Montag einen Bescheid über rund 120.000 Euro für das Projekt „Demokratie beginnt mit uns! Neue Wege der Jugendbeteiligung in Pfungstadt“ an die Stadt Pfungstadt übergeben. Bürgermeister Maximilian Schimmel nahm den Fördernachweis für die Kommune in Empfang.

„Kinder und Jugendliche wollen mitgestalten – und wir geben ihnen dafür Raum, Werkzeuge und unsere Unterstützung“, sagt Hofmann. „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und wachsender Herausforderungen ist für mich entscheidend, dass junge Menschen demokratische Prozesse erleben, mitgestalten und reflektieren können – so wie hier in Pfungstadt“, so die Ministerin.

Das Pfungstädter Projekt will die politische und gesellschaftliche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stärken. Der Schwerpunkt liege dabei auf 10- bis 18-Jährigen, geht aus der Pressemitteilung hervor. Dafür sollen Formate zur Beteiligung entwickelt werden, die analog, aufsuchend und digital funktionieren sowie einen niedrigschwelligen Zugang bieten. So sollen junge Menschen vor Ort aktiv an Entscheidungen mitwirken und ihre Anliegen einbringen können. Dafür sei unter anderem vorgesehen, einen selbstverwalteten Jugendtreff und selbstorganisierte Projektgruppen in den Jugendräumen zu etablieren.

Die aktuelle Förderperiode des Landesprogramms läuft noch bis zum 31. Dezember 2028. „Wir möchten, dass junge Menschen erleben: Meine Stimme zählt. Meine Meinung ist wichtig. Und ich kann etwas verändern. Das ist der Kern unserer Demokratie – und dafür lohnt es sich, weiter zu investieren“, so Sozialministerin Hofmann.

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