Braunshardt (sas). Ehre, wem Ehre gebührt – auch wenn Ehrungen von den Geehrten bisweilen als eine etwas unangenehme Aufmerksamkeit empfunden werden, so ist es doch wichtig, auf sie aufmerksam zu machen.
Für ihre zum Teil jahrzehntelangen Verdienste hat die DRK-Ortsvereinigung Braunshardt am letzten Sonntag im August einige Mitglieder während einer feierlichen Matinee geehrt. Eingeladen waren neben den DRK-Mitgliedern auch regionale Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, unter anderem der Vorsitzende der Weiterstädter SPD, Dr. Alexander Koch, und die Vorsitzende der Weiterstädter CDU, Ina Dürr.
Auch Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales und selbst DRK-Mitglied, ließ es sich nicht nehmen, vor Ort ihre persönliche Anerkennung zu zollen, verbunden mit der Übergabe eines Bescheids über 1000 Euro aus Lottomitteln zur Verwendung für die Kinder- und Jugendarbeit des DRK Braunshardt. Sie zitierte Henry Dunant, der 1863 das Deutsche Rote Kreuz gegründet hat: „Schrecken mildern, Leid lindern, aber anderen Menschen helfen, wo immer es geht.“ Dafür stehe auch heute noch das DRK mit seinen Mitgliedern und den Menschen, die an diesem Tag geehrt werden, „ein Einsatz, der nicht selbstverständlich ist“, so Hofmann, und fügte hinzu: „Ihr bereichert die Brauscht!“
Der Erste Vorsitzende des DRK-Ortsverbands, Johannes Oeler, sprach ausdrücklich seinen Dank auch im Namen des Kreisverbands aus an alle Aktiven, die mit ihrem Einsatz Verantwortung übernehmen in den verschiedenen Bereichen: vom Blutspendedienst über Kursangebote bis zum Sanitätsdienst. Solche Ehrungen gäbe es nicht jedes Jahr, so Oeler, etwa alle fünf Jahre würden sie ausgesprochen. Insgesamt 17 Mitglieder wurden an diesem Tag mit einer Ehrenurkunde und kleinen Präsenten für ihre Verdienste ausgezeichnet.
Nicht nur aktive Mitarbeit zählt beim DRK, so wurden auch langjährige Fördermitglieder für ihre beständige Unterstützung geehrt, darunter Harald Bott für 25 Jahre Fördermitgliedschaft, Renate Stephan für 40 Jahre, Gregor Kranitz für 50 Jahre sowie Ria Hamm und Hans Dechert für sagenhafte 60 Jahre.
Einen Tag lang standen hier Ehrenamtliche im Fokus der Aufmerksamkeit, verdientermaßen, ihr Einsatz für die Gemeinschaft geht danach weiter. Ohne sie wäre die Welt sicher ein kleines Stück weniger solidarisch

