Leeheim (red). Mehr als 1200 Gäste haben am vergangenen Samstag das Oktoberfest des FC Germania Leeheim auf der Festwiese hinter der Heinrich-Bonn-Halle besucht und damit für eine Rekordkulisse gesorgt. Wie der Verein berichtet, bildete sich bereits lange vor der Zeltöffnung um 17 Uhr eine Warteschlange, die zeitweise bis zur Straße „An der Sporthalle“ reichte. Wenig später war das Festzelt nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Für den musikalischen Auftakt sorgte der 35-köpfige Musikzug Leeheim unter der Leitung von Florian Adam-Neumann. Spätestens beim Kerweschlager „Einmal im Jahr“, den Vereinsvorsitzender Stefan Nold gemeinsam mit den Musikern anstimmte, sang das gesamte Festzelt laut der Germania mit.
Einen stillen Moment gab es beim Gedenken an Heinrich Melchior. Der langjährige Spartenleiter der Fußballabteilung und Mitstreiter im Organisationsteam war wenige Wochen zuvor verstorben. Nold erinnerte an dessen langjähriges Engagement für Verein und Ortsgemeinschaft. Beim anschließenden Fassbieranstich übernahm Melchiors Sohn Hendrik den Hammer und eröffnete mit einem Schlag offiziell das Oktoberfest.
Ab 20 Uhr sorgten dann die Würzbuam für Partystimmung. Bei Oktoberfest- und Mitsing-Hits wurde auf Bänken getanzt und gemeinsam geschunkelt. Auch das traditionelle „Bobfahren“ und die schwebenden Tische gehörten zum Programm. Hinter der Rekordveranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Insgesamt waren nach Angaben des Vereins fast 200 Helfer aus unterschiedlichen Bereichen an Planung, Aufbau, Durchführung und Abbau beteiligt. Allein das Küchenteam bestand aus 16 Personen, an den Theken waren pro Schicht mehr als 20 Helfer im Einsatz. Bereits Wochen zuvor hatten Mitglieder des Vereins den Festplatz vorbereitet. Unter anderem wurde ein rund 190 Meter langer Graben für eigene Strom- und Wasseranschlüsse ausgehoben. Die neue Infrastruktur soll auch bei künftigen Veranstaltungen genutzt werden können.
