Bensheim (red). Die Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) hatte laut einer Mitteilung kürzlich zum Bergsträßer Wirtschaftsempfang in die Räume vom Autohaus Ebert eingeladen. Rund 250 Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Für den musikalischen Rahmen sorgte Joscheba Schnetter.
„Ich plädiere für mehr Zuversicht und Tatkraft“, betonte Landrat Christian Engelhardt, Aufsichtsratsvorsitzender der WFB, in seiner Rede. „Es ist uns an der Bergstraße immer gelungen, unter sehr schwierigen Bedingungen möglichst gut dazustehen.“ Diese Region habe alles, was es braucht, um auch in Zukunft zu den stärksten Regionen Deutschlands zu gehören.
Staatsministerin Diana Stolz, Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, erklärte in ihrer Rede, die Region stehe für Zuversicht, Pragmatismus und gute Lösungsansätze. Mit Blick auf Wandel und Fachkräftesicherung warb sie dafür, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stärker in den Fokus zu nehmen. Als Hauptredner ordnete Christian Jöst, Präsident der IHK Darmstadt das Motto „Wirtschaft im Wandel“ aus unternehmerischer Perspektive ein.
„Unternehmen sind bereit, ihren Beitrag zu leisten: zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen, Transformation zu gestalten. Aber dafür brauchen sie ein politisches Umfeld, das nicht nur fordert, sondern Rahmenbedingungen schafft, in denen sie arbeiten können.“
Das Schlusswort übernahm Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB. „Konjunkturelle Unsicherheiten, hohe Energie- und Standortkosten, Fach- und Arbeitskräftemangel, anhaltend hohe Bürokratiekosten sowie der Wandel durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Dekarbonisierung fordern viele Betriebe gleichzeitig heraus“, erklärte Zürker. „Umso wichtiger ist es, dass wir als Wirtschaftsregion Kräfte bündeln und den direkten Austausch zwischen Unternehmen, Politik, Verwaltung und Institutionen ermöglichen.“
